"Bürger für Lemgo" sagen ihren Wählerinnen und Wählern auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön für die überwältigende Unterstützung bei der Kommunalwahl. Dieses Ergebnis ist für uns Verpflichtung in unserem Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger, wohl wissend, dass bei der Lemgoer Haushaltslage in den nächsten Jahren nicht viel Luft ist.
Das Wahlergebnis zeigt deutlich, dass die bisherige Politik in der Bevölkerung u.a. wegen mangelnder Bürgerbeteiligung nicht mehr ankommt. Schlechte Koalitionskompromisse haben Lemgo nicht weiter gebracht!
Wir versprechen allen Bürgerinnen und Bürgern, dass wir in der kommenden Rats- und Ausschussarbeit den Anspruch an uns selbst, sich von Vernunftgründen leiten zu lassen, umsetzen werden. Wir fordern auch von den anderen Parteien, dass jedes Ratsmitglied nach seinem Gewissen und nicht nach Fraktions- und Koalitionszwängen seine Entscheidung trifft.
Bernd von Nordheim
Wahlergebnisse 30.08.2009
Lippische Landeszeitung : Das Lächeln des Siegers
Bürger für Lemgo holen aus dem Stand knapp 16 Prozent – CDU bleibt vorne
Von Thomas Reineke
Die Kommunalwahl in Lemgo:
Sie hatte viele Verlierer, einige
kleine Sieger und einen großen
Gewinner. Die Bürger für
Lemgo (BfL).
Lemgo. Die erstmals angetretene
Wählervereinigung holte aus
dem Stand knapp 16 Prozent der
Stimmen, sogar ein Direktmandat
(Pastor Rudolf Hille in Brake-
Ost) und ist mit sieben Sitzen
drittstärkste Kraft im neuen
Stadtrat. Kleinere Brötchen
muss die CDU backen. Sie verlor
11,7 Prozent, bleibt aber stärkste
Fraktion im Rat. Noch gestern
Morgen gab es einen Wechsel in
der Unionsmannschaft : Landesverbandsvorsteher
Andreas
Kasper, der eigentlich als Ersatzvertreter
für Bürgermeister Dr.
Reiner Austermann (gewann
seinen Wahlbezirk Lemgo-
Nord/Ost) gesetzt war, verzichtete.
Dafür rückt die stellvertretende
Bürgermeisterin Veronika
Sauerländer von der Reserveliste
aus nach. Sie war am Sonntagabend
noch knapp aus dem Rat
herausgefallen.
... weil bei der Einrichtung der gefährlichen "freien Wallfahrt" nicht der Bürgerwille berücksichtigt wurde, sondern nur die "schwarz-grüne" Machtgier im Rathaus. Brunhilde Raabe, Hausfrau
... weil der Rat einer Stadt keine Entscheidungen treffen darf, die nur den Interessen der Parteien zum Machterhalt dienen und nicht den Bürgerwillen berücksichtigen. Bettina Hahn, ehem. Ratsmitglied
... weil die etablierten Parteien Lemgo in die Schuldenfalle geführt haben und die "BfL" die besseren Ideen und Konzepte haben. R.-R. Rottmann, Zahnarzt
... weil der Rat der Alten Hansestadt kein Selbstbedienungsladen für die "schwarz-grüne Seilschaft" sein soll, sondern ein Selbstverwaltungsorgan freier Bürger. Wilfried Hierling, Journalist
... weil der Bürgerwille im Rathaus wieder mehr beachtet werden muss. Wilfried Coehring, ehem. Ratsmitglied
Ich wünsche Ihnen und den BfL alles Gute. Ich hoffe die Bürger in Lemgo haben die Zeichen der Zeit erkannt und machen dem Lemgoer Klüngel ein Ende indem sie die BfL wählen. Frank Pape, Lemgo-Entrup
Als Lemgoer Bürger wünsche ich Euch viel Erfolg bei der Kommunalwahl. Ihr seid meine letzte Hoffnung, um nicht als Nichtwähler zu " enden".
Wie in letzten Jahren zu beobachten war, läuft die Lemgoer Stadtpolitik weitgehend am Bürger vorbei, Filz und Parteiinteressen gelten mehr als das Gemeinwohl. Joachim Horstkotte, Lemgo