Die Wählergemeinschaft BfL tritt mit klaren Aussagen zur Kommunalwahl an:
Die Bürger für Lemgo werden keine Koalition eingehen. Nur als unabhängige Gruppierung kann die BfL erfolgreich Politik
für die Bürger und Bürgerinnen in Lemgo betreiben.
Jeder Versuch die BfL einer politischen Richtung oder Farbe zuzuordnen ist zum Scheitern verurteilt.
Für die BfL gibt es in der Lokalpolitik nur einen Entscheidungsmaßstab, und das ist die Vernunft.
BfL wird nicht mit Pro NRW zusammenarbeiten. Mit allen anderen im Rat vertretenen Gruppierungen wird
die Wählergemeinschaft um vernünftige Lösungen zu den anstehenden Sachthemen ringen und solche
Beschlüsse mittragen, die im Interesse der Lemgoer Bürgerinnen und Bürger sind.
Versuche die BfL zum Bestandteil einer Linkskoalition zu definieren, entbehren jeglicher Grundlage."
Jörg List
Pressesprecher
Leserbrief: Der Lemgoer Wald wird verscherbelt und keiner soll es merken
Die Bürger vor allem in Entrup, Matorf und Lüerdissen werden jetzt bestimmt unruhig werden. Die Stadt Lemgo hat still und heimlich zehn Prozent unseres Waldes verkauft. Es sind die Waldflächen „Bredaer Bruch“ und „Lattberg“.
Die Gesamtfläche mit 127 Hektar ist größer als 120 Fußballfelder.
Sicher die Entscheidung im Rat der alten Hansestadt war, rechtlich gesehen, legitim. Aber ich bitte sie, die noch verantwortlichen Politiker, wo bleibt hier die Öffentlichkeit? Haben die Bürger dieser Stadt nicht ein Recht, im Vorfeld von Verkaufsabsichten dieses Ausmaßes informiert zu werden?
Lippe aktuell:»Bürger für Lemgo« stellen ihr Wahlprogramm zur Kommunalwahl vor
»Demokratie lebt von der Bürgerbeteiligung«
Lemgo (mk). Seit der Gründungsveranstaltung der »Bürger für Lemgo« (BfL) in der Braker Schlossscheune im März 2007 ist viel geschehen. Damals hatte sich eine Handvoll Leserbriefschreiber voll des Ärgers über die damalige Abgeordneten-Diskussion zusammengefunden, um unter der Maxime »bürgernah – sachbezogen – unabhängig« eine Wählergemeinschaft zu gründen, die abseits von Parteiklüngel und Seilschaften Politik für die Lemgoer Bürger machen sollte. Erklärtes Ziel war die Teilnahme an der Kommunalwahl 2009.
Mittlerweile steht das Wahlprogramm der BfL, das das Team um Bürgermeisterkandidat Wolfgang Sieweke jetzt im Gespräch mit »Lippe aktuell« näher erläuterte: Heute wie vor zwei Jahren prangern die BfL »Parteienarroganz, Fraktionszwänge, machtorientiertes Taktieren, Geldverschwendung und das Missachten von Bürgerinteressen« in der Lemgoer Politik an. Deshalb schließt Sieweke auch eine feste Koalition mit egal welcher Fraktion im kommenden Rat aus. »Aber wenn man in Einzelthemen Gemeinschaften findet, können wir trotzdem Partner für eine verlässliche Zusammenarbeit sein«, so Sieweke, der sich stets nur »Sachzwängen statt Koalitionszwängen« unterwerfen möchte.
Im Wahlkreis von Bürgermeisterkandidat Wolfgang Sieweke haben die Bürger für Lemgo die heiße Phase des Wahlkampfes eingeleitet.
Vor knapp 100 Interessierten fanden der Vorsitzende der Wählergemeinschaft Bernd von Nordheim und Wolfgang Sieweke deutliche Worte. „Lemgo braucht den Wechsel vom CDU Bürgermeister zu einem Bürgermeister aller Bürgerinnen und Bürger.“ Bernd von Nordheim legte den Finger in die Wunde und nannte den Amtsinhaber einen „Schuldenbürgermeister“.
Wolfgang Sieweke streifte in seiner Rede verschieden Politikbereiche.
Er wies auf den dramatischen Schuldenstand der alten Hansestadt hin.
Innerhalb von nur neun Jahren hat sich dieser verdreifacht. Dem
Amtsinhaber machte er zum Vorwurf, dass dieser nicht nach dem
Sprichwort :“Spare in der guten Zeit, so hast du in der Not“ gehandelt
hat. Sieweke verzichtete auf Wahlversprechen und stimmte auf harte
Zeiten ein: „Alle Ausgaben der Stadt müssen auf den Prüfstand“.
Die Wählergemeinschaft Bürger für Lemgo legt Wert darauf, nicht mit einer anderen Gruppierung, PRO NRW, verwechselt zu werden.
Die BfL gehört dem bürgerlichen Lager an. PRO NRW steht für
Ausländerhass, für eine rückwärts gerichtete Betonung des Volksbegriffes und für den durchsichtigen Versuch über moderat formulierte nationalistische Standpunkte den Weg in die Rathäuser in NRW zu schaffen.
Als BfL lehnen wir die Standpunkte von PRO NRW ab. In Lemgo gibt es keine Probleme im Zusammenleben der Religionen. In Lemgo ist auch keine Großmoschee geplant. Hier durch Flyer Ängste zu schüren, ist primitiv. Sollten nach den Kommunalwahlen beide Wählergemeinschaften im Rat vertreten sein, wird es keinerlei Zusammenarbeit mit PRO NRW geben.
Die BfL warnt ausdrücklich davor, aus Protest einer Gruppierung zum Erfolg zu verhelfen, die
ein Wegbereiter einer neuen nationalistischen Ideologie ist.
Die BfL fordert alle demokratischen Parteien in Lemgo auf, gegenüber den Wählern klare Stellung gegen Pro NRW zu beziehen.
Lippe aktuell:"Wählergemeinschaft bestimmt Kandidaten für die Wahlbezirke"
Mannschaft der „Bürger für Lemgo“ steht fest
Die "Bürger für Lemgo"(BfL) haben in ihrer Hauptversammlung am 16.02.09 die Mannschaft für die Kommunalwahlen 09 aufgestellt. In, einer Pressemitteilung zufolge, „großem Einvernehmen“ wurden die Kandidaten für die Wahlbezirke bestimmt. Aus dem Stand heraus werde die Wählergemeinschaft "BfL" in allen 20 Wahlbezirken mit einem Direktkandidaten antreten.
Darüber hinaus wurden die Listenplätze besetzt. Angeführt wird diese Liste vom Bürgermeisterkandidaten Wolfgang Sieweke, gefolgt von Bernd von Nordheim und Jörg List.
"Wir können mit einer kompetenten Mannschaft in den Wahlkampf gehen und brauchen den Vergleich mit anderen Parteien nicht zu scheuen" erklärt Wolfgang Sieweke.
Lippische Wochenschau:"Contra Parteiabhängigkeit und Politikverdrossenheit"
Ist Lemgo bereit für eine Veränderung?
Lemgo (ti). Politikverdrossenheit heißt das Zauberwort, mit dem Bürgermeisterkandidat Wolfgang Sieweke die Stimmen und Herzen der Lemgoer Bevölkerung zu erobern hofft. In seiner Rede zur Bürgermeisterkandidatur betonte er: „Wir wollen Unabhängigkeit von den Parteien demonstrieren“, verbunden mit dem Vorwurf, dass an der jetzigen Politikverdrossenheit der Bevölkerung der amtierende CDU-Bürgermeister Dr. Reiner Austermann nicht unschuldig sei. Die Wählergemeinschaft „Bürger für Lemgo“ hatte bereits Ende 2008 Wolfgang Sieweke zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Sieweke: „Neben Austermann und Gegenkandidat Golabeck muss es eine Alternative geben!“ Ein Bürgermeister sei allen Bürgern und nicht nur einer Partei verpflichtet.