Aktuelles
Leserbrief: Armes Lemgo! Drucken
Freitag, 22. August 2008

Was ist denn nur los mit den Lemgoer Stadtvätern/-müttern? Da flanieren sie zum Beispiel in ihrem Urlaub auf einer Promenade von Gran Canaria und erleben richtiges Urlaubsfeeling. Sie fühlen sich pudelwohl, auch angesichts des spontanen und quirligen Miteinanders der unterschiedlichen Angebote und der spontanen Gastronomie. Wenn sie aber in Lemgo durch die Mittelstraße laufen, dann "stolpern" sie über Werbeträger und nicht angemeldete Auslagen. Was im Urlaub Urlaubsqualität ausmacht, veranlasst sie in der Heimatstadt zu "arbeits- und kontrollintensivem" Handeln. So viel Bürokratie tut einfach weh!

Ja, wo sind wir denn eigentlich? Doch nicht etwa in einer boomenden und von Besuchern (oder gar Einheimischen) überschwemmten Touristenmetropole? Nein, wir sind in Lemgo, wo seit Jahren Leerstände durch Billigketten (müssen auch sein) und Ramschanbieter ausgeglichen werden. Ein Qualitätsladen nach dem anderen macht dicht: Steinbach, Leffers, Becker, Bräuer, Weege, um nur einige zu nennen, haben doch nicht nur aus persönlichen Gründen aufgegeben. Ja nicht einmal Weltbild kann sich halten, nachdem ein großer Konkurrent seine Grabbeltische vor den Laden stellt.

weiter …
 
Leserbrief: Lemgoer Sumpf - Entscheidung zur „Freien Wallfahrt“ Drucken
Dienstag, 8. Juli 2008

Nun haben sie es also doch geschafft. Obwohl Lemgo in Schulden versinkt und obwohl eine deutliche Mehrheit der Lemgoer Bürger dieses unsinnige Projekt überflüssig ansieht und ablehnt wird die „Freie Wallfahrt“ durchgedrückt. Koste es was es wolle, die verantwortlichen Politiker müssen es ja nicht aus eigener Tasche bezahlen! Und auf ein paar mehr Schulden kommt es dem Bürgermeister Dr. Austermann, der CDU und den GRÜNEN in Lemgo nicht an.

Die Art und Weise der Umsetzung ist wie ein Fortsetzungsroman. Wie immer werden die anderen politischen Parteien „dumm gehalten“. Diesmal wurde vor der Entscheidung im Verkehrsausschuss sogar nur eine Tischvorlage präsentiert, so dass den Ausschussmitgliedern bewusst die Möglichkeit genommen wurde, sich vernünftig vorzubereiten. Zusätzlich wird, wie schon oft geschehen, der klar erkennbare Bürgerwille missachtet.

weiter …
 
Leserbrief Neubau Parkhaus Wüste: Wer zahlt die Zeche? Drucken
Freitag, 30. Mai 2008
Im Leserbrief „Überflüssig, die Wüste bebt“ - (LZ vom 10.05.08) stellt Herr Dr. Hüls völlig zutreffend fest, dass der Neubau des Parkhauses Wüste absolut überflüssig ist. Eigentlich ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Ergänzend ist nur noch festzustellen, dass es in Lemgo kein überzeugendes Parkraumkonzept unter Einschluss aller Parkplätze gibt, dass es zu allen Tageszeiten viel freie Parkplätze gibt und deshalb ohne Verstand zu Lasten der Bürger ein weiteres politisches Denkmal des Bürgermeisters und der Mehrheit im Rat von CDU und GRÜNEN gebaut wird.
Da stellt sich aber doch noch eine Frage: Ist die Aussage „zu Lasten der Bürger“ richtig? Der Bürgermeister sowie die Mehrheit des Rates verweisen gerne darauf, dass ja für die Stadt Lemgo keine Kosten entstehen, da die Baukosten und die Bewirtschaftung von den Stadtwerken Lemgo übernommen werden.
weiter …
 
Leserbrief zur Einführung der kaufmännischen Buchführung in Lemgo Drucken
Mittwoch, 15. August 2007

"Die reichen Lemgoer oder wie aus Verlierern Gewinner werden wollen"

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich! Was ist geschehen? Da haben es die verantwortlichen Parteien in Lemgo zusammen mit dem Bürgermeister geschafft, innerhalb von 6 Jahren die Schulden in Lemgo von ca. 35 Mio. EUR auf über 100 Mio. EUR zu erhöhen. Eine stramme Leistung, die von hoher Verantwortlichkeit für Lemgo, die Bürger von Lemgo und insbesondere für die nächsten Generationen geprägt ist.
Über 100 Mio. EUR Schulden, aber die Rettung naht, wie uns die Verwaltungsspitze mitteilt (siehe LZ-Bericht vom 11.08.07). Nach der Umstellung der Buchführungssystematik stellen Bürgermeister und Beigeordneter (beide CDU) fest, dass diesem horrenden Schuldenberg 350 Mio. EUR Vermögen gegenüber stehen, was einer Eigenkapitalquote von 70% entspräche. Wer hat das schon, wird dann auch noch süffisant gefragt? Und: Die Stadt sei gesünder, als bisher angenommen und die Gesamtsituation sei besser, als viele vermuten, wird der Bürgermeister zitiert.

weiter …
 
Leserbrief Flachsrottenweg Drucken
Mittwoch, 20. Juni 2007

„Bürger für Lemgo“ fordern Hochwasserhilfen für Anlieger des Flachsrottenweges

 
Seit Jahren leiden die Anwohner des Flachsrottenweges darunter, dass bei starken Regenfällen die Keller ihrer Häuser überflutet werden. Durch diese Überflutungen sind den Anwohnern in diesem Zeitraum erhebliche materielle Schäden entstanden.
Schuld an dieser Misere ist ein zu eng ausgelegter Mischwasserkanal. Dieser Mischwasserkanal war schon Ende der sechziger Jahre unterdimensioniert. Trotzdem wurden von der Stadt Lemgo nach 1978 noch weitere Neubauten an der Chemnitzer Straße und in Höhe der Handwerkerstraße an diesen Kanal angeschlossen. Folgen sind jetzt die Hochwasserschäden für die Anlieger des Flachsrottenweges.

weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 10 - 18 von 18