Wolfgang Sieweke tritt als Bürgermeisterkandidat der »Bürger für Lemgo« an Drucken
Freitag, 28. November 2008

Wollen eine andere politische Kultur

Lemgo (m­k). Die im März 2007 ge­grün­dete Wähl­er­ge­mein­schaft »Bür­ger für Lem­go« (B­fL) tritt im kom­men­den Jahr zur Kom­mu­nal­wahl in Lemgo an und stellt da­bei so­gar einen ei­ge­nen Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten. Der Lem­goer Leh­rer und Kon­rek­tor an ei­ner Bie­le­fel­der Schule Wolf­gang Sie­weke wurde am Mon­tag­abend ein­stim­mig zum Kan­di­da­ten ge­wählt, der nun ge­gen Udo Go­la­beck (SPD) und ver­mut­lich den Amts­in­ha­ber Dr. Rei­ner Aus­ter­mann (C­DU) an­trit­t.
Wolfgang SiewekeIn sei­ner kämp­fe­ri­schen Be­wer­bungs­rede ging Sie­weke mit der bis­he­ri­gen Po­li­tik der Lem­goer Rats­mehr­heit hart ins Ge­richt. Da­bei kri­ti­sierte er vor al­lem die Bei­ge­ord­ne­ten­wahl so­wie die an­ge­sichts der ak­tu­el­len Haus­halts­lage aus sei­ner Sicht un­ver­ant­wort­li­chen Aus­ga­ben für die »Freie Wall­fahr­t« oder die Fahr­rad­straße »­Stein­stoß«. Auch das vor­läu­fige Schei­tern des Pro­jek­tes »­Markt­platz-West­sei­te« hätte laut Sie­weke nicht sein müs­sen. Im Ge­spräch mit Lippe ak­tu­ell er­klärte der 58-Jäh­ri­ge: »Von ei­nem Bür­ger­meis­ter er­warte ich, dass ein sol­ches Pro­jekt be­reits in der Vor­pla­nung ge­mein­sam mit al­len Rats­frak­tio­nen an­ge­gan­gen wird.« Ein in­ter­frak­tio­nel­les Tref­fen dürfte nicht erst dann statt­fin­den, nach­dem man sich in der Rats­sit­zung ge­gen­sei­tig mit Vor­wür­fen, An­schul­di­gun­gen und Be­lei­di­gun­gen ü­ber­häuft ha­be. »Ins­ge­samt for­dere ich mehr kon­struk­tive Zu­sam­men­ar­beit im Rat. Po­li­tik, die hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt­fin­det, ist für die Bür­ger Lem­gos nicht nach­voll­zieh­bar. Die Rats­sit­zun­gen ver­küm­mern so zu rei­nen Show­ver­an­stal­tun­gen. Wir wol­len eine an­dere po­li­ti­sche Kul­tur für Lem­go«, er­klärte Sie­we­ke. Im Wahl­kampf werde er viel Wert dar­auf le­gen, mit den Bür­gern ins Ge­spräch zu kom­men.

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BfL: "Lemgo braucht eine vernünftige Alternative!" Drucken
Mittwoch, 26. November 2008

Wird Wolfgang Sieweke Lemgos neuer Bürgermeister?

Lemgo (ti). Die Wählergemeinschaft "Bürger für Lemgo" hat Wolfgang Sieweke als Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. Neben Dr. Reiner Austermann, der sich zur Wiederwahl stelle und seinem Gegenkandidaten Udo Golabeck müsse es einen dritten Kandidaten als Alternative geben, sagt Gründungsmitglied Sieweke in seiner Rede zur Kandidatur. Wolfgang Sieweke und Bernd von Nordheim"Wir wollen Unabhängigkeit zu den Parteien demonstrieren", denn an der derzeitigen Politikverdrossenheit der Bevölkerung sei der amtierende Bürgermeister mit verantwortlich, so Sieweke weiter. Nicht umsonst würde Austermann von etlichen Lemgoerinnen und Lemgoern " CDU-Bürgermeister" genannt. "Ein Bürgermeister aber ist allen Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet und nicht nur einer Partei", macht Sieweke in seiner Rede klar. "Wenn man Lemgo voranbringen will, muss man als Bürgermeister eigene Visionen haben, transparent machen und letztlich auch dafür kämpfen". In der Funktion des Bürgermeisters sähe er sich eher als einen "Anwalt der Bürger". Obendrein würden die Ratssitzungen mehr und mehr zur Show und reinen Selbstdarstellung verkümmern. Sieweke ist sich sicher: "Lemgos Bürger wollen eine Veränderung!"

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„Bürger für Lemgo” haben einen Kandidaten Drucken
Dienstag, 25. November 2008

Wolfgang Sieweke will Bürgermeister werden

Lemgo (sas). Jetzt ist es bereits ein Trio: Neben Amtsinhaber Dr. Reiner Austermann (CDU, von seinem Wiederantritt ist auszugehen) und Udo Golabeck (SPD, bereits von seiner Partei gewählt) geht mit Wolfgang Sieweke („Bürger für Lemgo", BfL) ein dritter Kandidat ins Rennen um den Bürgermeisterposten im Frühsommer 2009.
 Die Wählergemeinschaft hat das Gründungsmitglied Sieweke am Montagabend in der Gaststätte Friedensstern mit überwältigender Mehrheit (34 von 35 Stimmen, bei einer Enthaltung)zu ihrem Anwärter für das Amt des Stadtoberhaupts bestimmt.Wolfgang Sieweke Sieweke ist 58 Jahre alt, verheiratet und hat einen Sohn. Er ist in Lemgo geboren sowie aufgewachsen und derzeit stellvertretender Leiter einer Bielefelder Schule.
In seiner kämpferischen Eröffnungsrede stellte BfL-Vorsitzender Bernd von Nordheim aus seiner Sicht die Missstände in der Lemgoer Politik auf. Sie sei nicht mehr auf den Bürger, sondern nur noch auf die Parteien ausgerichtet, kritisierte von Nordheim. Seines Erachtens werde in Lemgo die wahre Politik nur hinter verschlossenen Türen betrieben. Ratssitzungen seien nur „Showveranstaltungen". Diesem Trend wolle die BfL entgegenwirken.

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