Lippische Landeszeitung: Die Positionen der BfL Drucken
Mittwoch, 13. Februar 2008

Wählergemeinschaft: Nein zu Parkhaus und „Wall-Fahrt"

Lemgo (te). Der alten Hansestadt fehlen zielgerichtetes Denken und zukunftsfähige Konzepte, monieren die „Bürger für Lemgo". Weil es sich um eine neue politische Kraft handelt, dokumentiert die LZ hier Positionen der Wählergemeinschaft zu verschiedenen derzeit diskutierten Themen.
Parkhaus Wüste: Das neue Parkhaus lehnt die BfL ab. Parkflächen gebe es genug, das Problem liege in der Bewirtschaftung. Gefordert wird ein abgestuftes Gebührenkonzept zur gleichmäßigen Auslastung der Parkflächen. Sinn bekomme das Parkhaus nur, wenn die Attraktivität der Stadt steige.
Innenstadt: Die Ansiedlung eines „Magnetbetriebes" in der Innenstadt, zusätzliche Anreize für Unternehmen, Wohnen im Stadtkern und die Mittelstraße als Fußgängerzone sollen forciert werden.

Familien: Die Stadt brauche ein Konzept, um junge Familien anzulocken und zu einer kinderfreundlichen Stadt zu werden. Die BfL fordere, dass sich Lemgo den Entlastungen des Kreises und der Stadt Detmold bei den Kindergartenbeiträgen anschließe.
Radler-Vorrang auf den Wällen: Die Idee wird abgelehnt. Damit würden ohne Not problematische Verkehrssituationen heraufbeschworen. „Wir legen den Schwerpunkt aber nicht auf eine fahrradfreundliche, sondern auf eine fahrradsichere Stadt", heißt es in einem Papier der Wählergemeinschaft. Sie regt deshalb Überquerungshilfen an, verlangt aber einen Verzicht auf generelle Vorfahrtsregelungen für die Wälle.

©  Lippische Landeszeitung vom 14.02.2008

 
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