Leserbrief Pflasterung "Hinter dem Heiligen Geist"
Samstag, 21. April 2007
Vorgesehene Pflasterung „Hinter dem Heiligen Geist“
mit der Frage der Pflasterung hat sich unsere
Wählergemeinschaft „Bürger für Lemgo“ in ihrer letzten Sitzung u, a.
beschäftigt.
Entsprechend der Förderrichtlinen Stadterneuerung hat
die Stadt Lemgo die Verpflichtung, bei der Umgestaltung der Straße darauf zu
achten, dass eine deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität mit Vorrang
für die Fußgänger zu erfolgen hat.
Nach Gesprächen mit Anwohnern der Straße „Hinter dem
Heiligen Geist“ und, was aus unserer Sicht noch viel wichtiger ist, nach
Gesprächen mit Personen, die an diesen
bereits so gepflasterten Straßen wohnen sowie mit Personen, die diese Straßen
in Lemgo benutzen, lehnen wir die hier vorgesehene Pflasterung eindeutig ab.
Eine Naturstein-Großpflasterung ist aus unserer Sicht
auf Grund der damit verbundenen Unebenheiten weder für alte noch für junge
Menschen geeignet. Hinzu kommt noch, dass diese Art der Pflasterung nicht
sauber zu halten ist. Wer sich einmal anschaut, wie „verdreckt“ z.B. die
„Helle“ ist, muss feststellen, dass dieser Zustand sicher kein Aushängeschild
für die Stadt Lemgo ist. Das Argument, dass die vorgesehene Pflasterung besser
in das Stadtbild passe, ist u.E. nicht zutreffend, da innerhalb der Altstadt
auch andere, insbesondere besser begehbare Pflasterungen vorhanden sind.
Die Art und Weise, wie der Bürgermeister sowie die
Mehrheit des Rates mit dem Bürgerwillen umgehen, löst bei uns großes Befremden
aus. Auch hier wird die die in Lemgo bestehende Parteienarroganz wieder deutlich.
Das lässt sich allein schon daran festmachen, dass der Kompromissvorschlag, der
von den Einwohnern und dem Vorsitzenden. des Verkehrsaus- schusses Herrn Rainer
Krüger ausgearbeitet wurde – und die Begehbarkeit gewährleistet hätte - in den
Ausschüssen noch nicht einmal diskutiert wurde.
Wir haben deshalb den Rat der Stadt Lemgo aufgefordert,
den Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 12.03.2007 aufzuheben und
mit einem neuen Beschluss dem Willen der Bürger und wir betonen hier nochmals,
nicht nur der Anlieger, mit ebenem Pflaster gerecht zu werden.