Leserbriefe

Leserbrief: abgespeckter Winterdienst

Leserbrief zum LZ-Artikel: "Anwohner akzeptieren abgespeckten Winterdienst" vom 7.1.10

Die Lemgoer akzeptieren den abgespeckten Winterdienst nicht oder nur zähneknirschend. Wer sich umhorcht und mit seinen Mitbürgern spricht hört anderes, als im Artikel beschrieben. Besonders erbost sind besonders die Anwohner von ungeräumten Strassen, denen die Mülleimer nicht geleert wurden, weil Tönsmeier Anwohner und seine LKW`s nicht gefährden kann. Wer hat schon gerne einen Müllwagen im Vorgarten oder möchte darunter geraten? 

Das es bis Mittwoch, dem 6.1. bei Herrn Winter vom Tiefbauamt nur einen Anruf gegeben hat kann ich nicht glauben. Vielleicht hätte man die Telefonvermittlung im Rathaus fragen sollen, wie viele Anrufer den Winterdienst in dieser Angelegenheit verlangt haben. Das wäre eine bessere Aussage gewesen, als diejenigen Personen zu befragen, die an der Ausarbeitung dieser neuen Praxis beteiligt waren. Wer gibt schon zu, dass die neue Regelung ein Fiasko ist. Und der Rat hat zugestimmt, weil er in einer Zwanglage war. Viel Zeit zur Beratung war zwischen Wahl und Beschluss nicht geblieben und die "Verwaltung" hat den abgespeckten Winterdienst zwischen Gebühren- bzw. Grundsteuererhöhung verpackt. Sie lässt den Rat entscheiden und ist aus dem Schneider (Geschickt!!). So muss man sich keine Gedanken machen, wo sinnvollere Ausgabenminderungen möglich sind.
Zur Befragung noch eine Anmerkung. Wenn diese breiter angelegt worden wäre hätte das Ergebnis sicher anders ausgesehen. Die Bürger rufen nicht nur im Tiefbauamt an, sondern auch bei der Polizei (ja, auch da!!) und bei Firma Tönsmeier (dem zuständigen Mitarbeiter glühte das "Telefonohr", wie er mir sagte). Was sind also solche Artikel und Überschriften wert? Nichts!!! Es wäre sicher besser die Betroffenen zu fragen und nicht die Verursacher, die müssen ja "Marketing" für ihre Vorlagen betreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Schraer
Entruper Weg 169
Lemgo