Die Bürger vor allem in Entrup, Matorf und Lüerdissen werden jetzt bestimmt unruhig werden. Die Stadt Lemgo hat still und heimlich zehn Prozent unseres Waldes verkauft. Es sind die Waldflächen „Bredaer Bruch“ und „Lattberg“. Die Gesamtfläche mit 127 Hektar ist größer als 120 Fußballfelder.
Sicher die Entscheidung im Rat der alten Hansestadt war, rechtlich gesehen, legitim. Aber ich bitte sie, die noch verantwortlichen Politiker, wo bleibt hier die Öffentlichkeit? Haben die Bürger dieser Stadt nicht ein Recht, im Vorfeld von Verkaufsabsichten dieses Ausmaßes informiert zu werden?

Leserbrief zum LZ-Artikel: "Anwohner akzeptieren abgespeckten Winterdienst" vom 7.1.10

Die Lemgoer akzeptieren den abgespeckten Winterdienst nicht oder nur zähneknirschend. Wer sich umhorcht und mit seinen Mitbürgern spricht hört anderes, als im Artikel beschrieben. Besonders erbost sind besonders die Anwohner von ungeräumten Strassen, denen die Mülleimer nicht geleert wurden, weil Tönsmeier Anwohner und seine LKW`s nicht gefährden kann. Wer hat schon gerne einen Müllwagen im Vorgarten oder möchte darunter geraten? 

"Von halbvollen Gläsern und leeren Kassen"

Auf Antrag der Bürger von Lemgo und mit Zustimmung aller im Rat vertretenden Parteien wurde erstmals die Durchführung einer Einwohnerversammlung zu einem Haushalt beschlossen. Diese fand am 11. März 2010 statt und bot allen Lemgoer Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit sich über die finanzielle Situation Ihrer Stadt zu informieren. Durch die Anwesenheit von Fachleuten der höheren Verwaltungsebene ergab sich die Möglichkeit sachkundige Auskünfte zu erhalten und gezielt Fragen zum Haushalt 2010 zu stellen.

Nach der Lektüre der LZ vom 10. März war ich erst der Meinung, einem Aprilscherz aufgesessen zu sein, so unglaublich war der Artikel / Kommentar des Herrn Backe. Hier sollen hohe Geldbeträge hin – und hergeschoben werden um andere zu täuschen bzw. um Regelungen zu umgehen.

Diese geplante Vorgehensweise ist rechtlich bedenklich und moralisch mehr als fragwürdig. Als Signal für die Menschen ist es jedoch eine Katastrophe. Tricksen und die Grenzen der Legalität ruhig mal überschreiten. Ganz hervorragende Vorbilder und Träger unserer Gesellschaft. Auch wenn Herr Superintendent Lange seinen Vortrag perfekt eingebracht hat und die LZ ihn auch in dem Artikel /Kommentar sehr unterstützt, ( regionales Handwerk, sinnvoller Unterbau, Jahrhundertchance ) bleibt dieses Vorgehen gefährlich nahe an „Lug und Betrug“.

Jetzt endlich ist es soweit. Nicht, dass wer drauf gewartet hätte, aber man hat es kommen
sehen. Einige haben sich schon früher hingestellt und es laut herausgerufen, aber hören wollte es da noch Niemand.
Aber jetzt, da es ans Eingemachte geht, da sind dann doch Alle wach geworden.
Lemgo muss sparen. Nicht nur ein wenig, sondern richtig heftig sparen.
Das wird an Niemandem vorübergehen, soviel kann schon jetzt festgestellt werden. Egal ob es die Ortsteilfreibäder sind, oder auch Zuschüsse für Sportvereine, vielleicht auch Bauvorhaben wie Straßen oder ähnliches, es gibt eine lange Liste, in der fortzuführen wäre, was alles von den Sparmaßnahmen betroffen sein wird.