Nur ein Schritt in die richtige Richtung

Die „Bürger für Lemgo“ waren in ihrer Stadt die ersten, die die Abschaffung der Straßenausbaugebühren gefordert haben. Nun hat die Landesregierung angekündigt, diese Gebühren zwar nicht abzuschaffen, wohl aber zu senken. Die BfL sieht sich in der Vertretung der Bürgerinteressen bestätigt und bewertet das Vorhaben als ersten Schritt in die richtige Richtung. Die Forderung, die Anliegerbeteiligung gänzlich zu streichen und durch eine 100%ige Landesfinanzierung zu ersetzen, bleibt jedoch weiter bestehen. „Wir bleiben in dieser Angelegenheit am Ball“ verspricht der BfL-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Sieweke.

Mittelstraße – Freigabe für den Radverkehr

  1. Die Öffnung von Fußgängerzonen für Radfahrer soll zu einer Förderung der umweltfreundlichen Nahmobilität beitragen. Durch die Maßnahme „ Freigabe der Mittelstraße für den Radverkehr“ wird der Autoverkehr in der Innenstadt von Lemgo sicher nicht verringert werden.
  1. Wie viel Fahrrad verträgt die Lemgoer Fußgängerzone zu den Geschäftszeiten
    im Miteinander von Fuß- und Radverkehr?
  1. Fußgängerzonen sind in erster Linie für Fußgänger gedacht und sollen einen attraktiven Aufenthaltsraum zum Einkaufen und Entspannen sein. Man sollte auch die Belange der Fußgänger im Blick haben. Dabei geht es im Besonderen auch um ältere Menschen und um Kinder. Kinder ändern spontan ihre Laufrichtung und schon ist es passiert. Der Unfall, den keiner will.
  1. Es ist unrealistisch zu glauben, dass sich jeder Radfahrer an die vorgegebene Schrittgeschwindigkeit hält.
  1. Durch die für den Radverkehr befahrbaren Querverbindungen aus Richtung Echternstraße, Rampendal und Papenstraße ist das System der Mittelstraße fahrradfahrend völlig problemlos zu erreichen. Egal, wo das Ziel auf der Mittelstraße ist – man muss nur einen kurzen Weg schieben Das hat sich bewährt und ist ein großer Vorteil des Lemgoer Radverkehrsnetzes.

Uneingeschränkte Freigabe
Deshalb sind wir als BfL gegen den Verwaltungsvorschlag der uneingeschränkten Freigabe der Mittelstraße für den Radverkehr.

Gemeinsame Aktion der im Rat der Alten Hansestadt Lemgo vertretenen Parteien und Wählergemeinschaften zur Europawahl


Auf dem Foto zu sehen von links sind:
Tanja Kersting, Bündnis 90/Die Grünen; Wolfgang Sieweke, BfL, Oliver Drexhage, Bündnis 90/Die Grünen; Fritz Rüdiger Steinke, GfL; Barbara Schiek-Hübenthal, FDP; Claus Cieciera, CDU; Lasse Huxoll, SPD

Pressemitteilung

Wählen gehen – für ein starkes und vereintes Europa! Lemgo sagt „JA“ zu Europa

Alle im Rat der Alten Hansestadt Lemgo vertretenen Parteien und

Wählergemeinschaften rufen die Wählerinnen und Wähler in einer gemeinsamen

Aktion zur Europawahl auf. Dazu wird erklärt:

„Europa ist in Gefahr. Daher rufen wir alle wahlberechtigten Mitbürgerinnen

und Mitbürger Lemgos auf, bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai

2019 ihre Stimme für eine demokratische Partei abzugeben.

Wir verdanken dem gemeinsamen europäischen Projekt die längste

Friedensperiode in unserer Geschichte. Nie zuvor hat der europäische

Kontinent eine vergleichbare Phase der Freiheit, des Wohlstandes und auch der

Freizügigkeit seiner Bürgerinnen und Bürger erlebt. Die Europäische Union ist

bis zum heutigen Tag ein Glücksfall, gerade für uns in Deutschland, in

Nordrhein-Westfalen und auch in Lemgo. Der Zusammenhalt in Europa ist

Voraussetzung, in den großen Herausforderungen der Welt erfolgreich handeln

zu können. Die Gemeinschaft bietet Schutz und Sicherheit ihrer Bürgerinnen

und Bürger.

Für unser künftiges Wohlergehen hat die Europawahl eminente Bedeutung. Die

Handlungsfähigkeit des Europäischen Parlaments muss erhalten bleiben. Es

liegt in der Verantwortung aller demokratischen Europäerinnen und Europäer,

zu verhindern, dass extrem nationalistische Positionen erneut Einzug in das

Europäische Parlament erhalten. Es ist von enormer Bedeutung, dass alle

wahlberechtigten Mitmenschen am 26. Mai von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen:

für eine starke europäische Gemeinschaft auf der Grundlage von Demokratie,

Freiheit und Rechtsstaatlichkeit.

Lasst uns dieses Europa gemeinsam weiterentwickeln!“

Weitere Informationen sind bei allen beteiligten Parteien und

Wählergemeinschaften zu erhalten.

 

Auch in diesem Jahr baute die Wählergemeinschaft „BfL-Bürger für Lemgo“ auf der Mittelstraße vor der Sparkasse ihren traditionellen Osterstand auf. Die „BfL-er“ verteilten Schokoladenhasen an die „Kleinen“ und bunt angemalte Eier an die „Großen“ zur Einstimmung auf die Ostertage. Bei Wetterverhältnissen, die nicht besser hätten sein können, nutzten zahlreiche Passanten die Gelegenheit zum Austausch mit den Vertretern der „BfL“.

BfL-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sieweke im Gespräch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern

Neue Chancen für Langzeitarbeitslose


Der Bundestag hat am 08.11.2018 einen Gesetzentwurf der Bundesregierung mit verschiedenen Unterstützungs- und Betreuungsangeboten für Langzeitarbeitslose angenommen. Durch Lohnkostenzuschüsse eröffnet dieses Gesetz** – ab dem 01. Januar 2019 - Langzeitarbeitslosen eine neue Perspektive und ebnet ihnen den Weg in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In der Wirtschaft, in sozialen Einrichtungen, aber auch in Kommunen.

So werden Gelder, die ansonsten in Mittel für Hartz IV fließen, besser in die Förderung einer Arbeitsstelle umgelenkt. Langzeitarbeitslosen wird eine Perspektive aufgezeigt mit der Chance auf soziale Teilhabe und gesellschaftliche Wertschätzung.

Die BfL hofft, dass auch in Lemgo Langzeitarbeitslose mit Hilfe der neuen staatlichen Fördermittel in Arbeitsstellen vermittelt werden können.


Deshalb haben wir die Verwaltung gebeten

1. uns darüber zu informieren, ob beabsichtigt ist, sich in dieser Angelegenheit mit dem Jobcenter bzw. dem Kreis Lippe ins Benehmen zu setzen

und

2. zu prüfen, ob durch dieses „Teilhabechancengesetz für Langzeitarbeitslose“ auch die Stadt Lemgo selbst entsprechende Stellen – z.B. im Grünpflegebereich - schaffen kann.

*Erstens sollen Langzeitarbeitslose, die länger als 6 Jahre arbeitslos und über 25 Jahre alt sind, mit Lohnkostenzuschüssen bis zu 5 Jahren gefördert werden.

In den ersten zwei Jahren beträgt der sich am Tariflohn orientierende Zuschuss, 100% und sinkt dann stufenweise auf 70%. Ferner sind begleitendes Coaching sowie Qualifizierungsmaßnahmen vorgesehen.
**Zweitens sollen Langzeitarbeitslose, die länger als 2 Jahre arbeitslos sind, mit einem 75%-igen Lohnkostenzuschuss im ersten Jahr und einem 60%-igen Zuschuss im zweiten Jahr gefördert werden.. Coaching und Qualifizierung kommen hinzu, sowie eine Nachbeschäftigungspflicht von sechs Monaten für den Arbeitgeber.