BfL- Exkursion:

Geländeerkundung  bei Voßheide

Am Donnerstag, 05. September waren Mitglieder der BfL- Fraktion unterwegs zu einer Erkundung im Raum Voßheide. Ziel waren ausgewiesenene Potenzialflächen für mögliche Windenergieanlagen. Zuerst wurde das Gebiet Steinkamp, Gerstkamp und Bauersiek in Augenschein genommen, dann ging es zum Rieper Turm und zum Schluss landeten die Kommunalpolitiker im  Gebiet östlich des Weißen Weges.

 

 

Wolfgang Derwanz, Ulrich Schraer, Wolfgang Sieweke, Rudolf Hille, Fritz Niebuhr und Hubert Rolf  von der BfL- Fraktion bei der Geländebeurteilung östlich von Voßheide

 

 

Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sieweke deutet an, wo Windenergieanlagen geplant sind. Nicht unumstritten sind hier zur Auffahrt zum Rieper Turm die möglichen Standorte.

 

 

Fritz Niebuhr gibt eine Einweisung in das Gelände. Freie Fläche, aber am Ende der Ackerfläche sieht man die Häuser am Weißen Weg. Gerade hier zeigt es sich, wie wichtig es ist, sich vor Ort ein Bild von der Entfernung bis zur nächsten Bebauung zu machen. Mancher Standort, der zunächst am grünen Tisch als unbedenklich erscheint, zeigt sich vor Ort als problematisch.

 

BfL sucht Kontakt zur Bürgerinitiative Brüntorf-Kirchheide

Unterwegs in Sachen Potenzialflächen für weitere Windenergieanlagen

 

 

An der Grillhütte am Strang trafen sich am letzten Samstag vor dem Ende der Sommerferien Mitglieder der Bürgerinitiative und der BfL- Fraktion. Vor Ort machten sich die BfLer ein Bild über die räumlichen Ausmaße von Windenergieanlagen ganz in der Nähe von Brüntorf, das im nächsten Jahr 1000 Jahre alt wird.

 

 

Die sachlich geführte Diskussion mit den betroffenen Anliegern führte der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Sieweke. Auf dem Foto von links: Klaus Kramm, Rudolf Hille, Wolfgang Derwanz, Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sieweke und Fritz Niebuhr

 

 

Auf dem Reinhardsberg diskutieren Mitglieder der BfL- Fraktion mit einem Anlieger. Hier soll in knapp 300 Meter Entfernung von seinem Anwesen eine Windenergieanlage gebaut werden. Das Genehmigungsverfahren liegt schon einige Zeit zurück, der Anlieger ist aber vor Gericht gegangen. Eine unendliche Geschichte, die noch nicht endgültig entschieden ist…  

 

 

Oberhalb von Welstorf sind Jürgen Kater (Anlieger), Fritz Niebuhr, Rudolf Hille und Wolfgang Sieweke in die Karte vertieft. Im Hintergrund der Bad Salzufler Windpark mit 11 Windenergieanlagen.

 

Besuch beim Technischen Hilfswerk

Beeindruckende Vorführung der Trinkwasseraufbereitungsanlage

Lemgo.  Kurz vor den Sommerferien besuchte eine Abordnung der BfL-Fraktion den Ortsverband des Technischen Hilfswerk am Steinweg 16. Die Delegation unter Leitung ihres Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Sieweke wurde von dem stellvertretenden Ortsbeauftragten Arne Herrmann begrüßt. Zusammen mit seinen beiden Mitarbeitern für die Öffentlichkeitsarbeit erhielten die Kommunalpolitiker einen Einblick in die Struktur dieser Bundesorganisation. So wurde festgestellt, dass beim THW in Lemgo nur ehrenamtliche Helfer arbeiten. Bundesweit gibt es überhaupt  nur ein Prozent hauptberufliche Mitarbeiter.

Neben der Grundausrüstung, die bei allen der über 700 Ortsverbände annähernd gleich ist, ist der THW flächendenkend spezialisiert aufgestellt. In Lemgo gibt es ca. 100 Helfer, davon sind 55 aktiv. Der Ortsverband hat fünf weibliche Aktive und eine Jugendgruppe von 15 angehenden Helferinnen und Helfern.

Neben den beiden Bergungsgruppen verfügt der Ortsverband über die wohl weltweit neueste und modernste Wiederaufbereitungsanlage für Trinkwasser. Diese Anlage war auf dem Gelände aufgebaut und wurde den Fraktionsmitgliedern nicht ohne Stolz vorgestellt und erklärt. Ulrich Schraer, technisch selbst sehr versiert, war hoch beeindruckt. Viele Fachfragen und auch die von uns Laien gestellten Fragen wurden sachkundig erklärt. Die BfL-er stellten fest: Hier sind fachlich gut ausgebildete Ehrenamtliche am  Werk. Einige Helfer sind natürlich auch vom Fach. So kann zum Beispiel der Ortsverband bei der Überprüfung des aufbereiteten Wassers auf einen Fachmann zurückgreifen, der im Berufsleben in einem Labor arbeitet.

Der Ortsverband war auch beim Elbehochwasser mit vielen Helfern im Einsatz. Der erste Trupp arbeitete in Schönebeck, in der Nähe von Magdeburg. Hier musste ein Notdeich errichtet werden. Ein Helfer wörtlich: „Wir können nicht sagen, wie viele Sandsäcke wir gestapelt haben. Wir können aber sagen, dass die Hilfsbereitschaft der freiwilligen Helfer vor Ort unbeschreiblich groß war.“

Eine zweite Gruppe war an einer der Führungsstellen als Meldekopf im Einsatz.

Hinweisen will der Ortsverband Lemgo noch auf einen Tag der offenen Tür, der im September stattfinden wird. Hier werden bestimmt Mitglieder der BfL mit  vor Ort sein.

Mitglieder des THW und der BfL bei der Besichtigung der neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage.

 

Der erste kleine Infostand vor dem neuen Büro war ein erster Versuch. Es hat geklappt. Im Rampendal waren wir doch etwas weit weg vom Geschehen. In der Breitenstraße haben wir regen Publikumsverkehr. Weiter so.