Lippe News: BfL fordert jetzt die Festlegung von Mindestabständen

Windenergieanlagen:
BfL fordert jetzt die Festlegung von Mindestabständen

Lemgo. Vor der Kommunalwahl hatte sich die BfL bei der Frage zu Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und der Wohnnutzung aus gutem Grunde nicht festgelegt. Jetzt besteht aber die Möglichkeit, dass Mindestabstände auch in NRW landesweit gesetzlich festgeschrieben werden können.

 

Dazu müsse aber die Landesregierung über ihren Schatten springen und umgehend die Änderung des Bundesbaugesetzes (Baugesetzbuch) auf Landesebene anpassen, heißt es in der Pressemitteilung der BfL. Den Bundesländern solle eingeräumt werden, die Einhaltung von Mindestabständen von der baulichen Nutzung abhängig zu machen. Die BfL wird in der nächsten Ratssitzung beantragen, dass der Rat der Alten Hansestadt Lemgo die Landesregierung in einer Resolution auffordert, für NRW Mindestabstände zu Einzelwohnhäusern und zu Wohnsiedlungen festzulegen.
Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sieweke: Angesichts der zu erwartenden Gesamthöhe zukünftiger Windenergieanlagen von mehr als 150 Metern, wird die Duldung dieser Anlagen vielfach von der Entfernung zur Wohnnutzung abhängig sein. Gerade in Lemgo sind die Mindestabstände zu geplanten Anlagen hoch umstritten. Bisher hatte der Gutachter als Bemessungsgrundlage einen Mindestabstand von 300 bis 450 Meter festgelegt, was den Unmut in der Bevölkerung hervorruft. Ein gesetzlicher Mindestabstand von mehr als 600 bzw. 800 Metern würde die Akzeptanz bei betroffenen Anliegern erhöhen.
Das Foto entstand im Ortsteil Lüerdissen. Am Fuße des Hettberges erklärt das Mitglied im Ortsausschuss Lüerdissen, Felix-Pascal Brehmeier (Dritter von links) Mitgliedern der BfL-Fraktion die Problematik in der Siedlung „Am Bruche“

 

 

Nur ein Teilstück der Nordumgehung wird gebaut

Rumpfprogramm Nordumgehung
BfL: Ministerentscheidung ist ein Skandal

Lemgo. Als "Skandal erster Güte" wertet die BfL die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung, nur ein Teilstück der geplanten Nordumgehung zu bauen. "Über diese Entscheidung freuen werden sich nur die Grünen", heißt es in einer Presseerklärung der BfL .

Damit stellten die Lemgoer Grünen Landesparteiinteressen über das Wohlergehen der Lemgoer Bürger/innen. "Sie gehen sogar einen Schritt weiter. Mit dieser Verhinderungspolitik einer Verkehrsentlastung im Norden der Stadt.
werben sie sogar für sich. "

„Bleibt abzuwarten, welches Signal die Sozialdemokraten jetzt nach Düsseldorf senden. Wie wird die Lemgoer Bevölkerung diese Entscheidung aufnehmen“, fragt Pressesprecher Karl Horst Puchert. „Erste Reaktionen werden wir am Samstag auf der Mittelstraße erfragen“.
 
2000 Unterschriften der CDU haben nicht ausgereicht. „Ob ein weiteres interfraktionelles Gespräch aller Fraktionen, die die durchgängige Nordumgehung immer gefordert haben, helfen kann, wird die Ratssitzung am 24.Februar zeigen, in der über dieses Thema sicher noch mal gesprochen werden muss“, so Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sieweke.

 

Neuer Standort für eine Partnerfiliale der Post AG in Lemgo gefunden

Gute Kunde: Neuer Standort gefunden
Post zieht an die Breite-Straße

Lemgo. Eine Unterschriftenaktion zum Erhalt einer Post-Filiale in Lemgo hat sich erübrigt. Wie Helmut Strüßmann, Bereichsleiter Bauamt bei der Stadt Lemgo, in der Dienstagsitzung des Stadtentwicklungsausschusses mitteilte, ist ein neuer Standort für eine Partner-Filiale der Post AG in Lemgo gefunden.

Im ehemaligen „Domino“ soll die Partnerfiliale der Post eröffnen. Im Hintergrund das verwilderte Grundstück, das für Parkplätze genutzt werden soll.
Im ehemaligen „Domino“ soll die Partnerfiliale der Post eröffnen. Im Hintergrund das verwilderte Grundstück, das für Parkplätze genutzt werden soll.

Der Bürgermeister habe im Auftrag der Mitglieder des Haupt und Finanzausschusses ein Schreiben an die Post AG verfasst und um den Erhalt einer Filiale im Zentrum Lemgos gebeten. Die Antwort liege jetzt vor, so Strüßmann.

Danach beabsichtige die Post AG eine Partnerfiliale im Haus Breite Straße 35/Ecke Stiftstraße – ehemals Spielwarengeschäft Domino – einzurichten . Nach lippe-news Information sollen die Unterschriften mit dem Eigentümer des Hauses und der Post AG nur noch Formsache.sein.

Zudem, so Strüßmann, habe der Eigentümer signalisiert, das hinter dem Geschäft an der Stiftstraße brachliegende Grundstück aufzukaufen und für Parkplätze für die Post nutzen zu wollen.

Seinen Informationen zufolge werde der Umzug kurzfristig geschehen, so Strü0mann. Dem Vernehmen nach ist der 1. April schon für die Eröffnung des Partner-Filiale im Gespräch.

Strüßmann zeigte sich im Gespräch mit lippe-news erfreut über die Entwicklung und sieht darin auch eine Attraktivitätssteigerung der Breiten Straße