BfL besichtigt Baustelle Gosebrede

BfL vor Ort
Baustelle Gosebrede

 Lemgo. Die Großbaustelle „Gosebrede“ wird fast so hingenommen, als wäre sie schon immer da gewesen. Doch ganz so ist es dann doch nicht. Sie behindert weiterhin im Westen der Stadt den Verkehr und führt trotz Urlaubszeit immer wieder zu Rückstaus. Aber das Ausmaß ist geringer, als im Vorfeld befürchtet.

Das Foto entstand an der Baustelle im Kreuzungsbereich Gosebrede- Entruper Weg und Richard Wagner Straße und zeigt von links Karl Horst Puchert, Wolfgang Sieweke, Klaus Kramm, Reinhard Bichlmeier, Lienhard Messling
Das Foto entstand an der Baustelle im Kreuzungsbereich Gosebrede- Entruper Weg und Richard Wagner Straße und zeigt von links Karl Horst Puchert, Wolfgang Sieweke, Klaus Kramm, Reinhard Bichlmeier, Lienhard Messling

Zu diesem Schluss kamen jetzt die Kommunalpolitiker der BfL, als sie sich während der Sommerferien vor Ort ein Bild machten. Die Umleitung über die Leuchte und die weitere Nutzung des schon fast fertiggestellten Bereiches bis zur Einmündung an der Herforder Straße verursacht kaum Probleme. Die Kraftfahrer haben sich darauf eingerichtet. 

Sicher ist die Belastung für die Anwohner groß, aber es deutet alles darauf hin, dass die Baumaßnahmen nach Plan laufen und Ende Oktober wieder Ruhe einkehrt. Der Schleichweg über die Hyazinthenstraße hat durch die Fertigstellung im unteren Bereich bis zur Einmündung Alter Knick an Bedeutung verloren. 

Über eine Sache beschweren sich die Anwohner der Leuchte aber sehr häufig bei den BfL- Politikern: Die Strecke ist als Durchgangsverkehr für LKW gesperrt. Trotzdem werden die Anlieger nachts durch LKW-Lärm aus dem Schlaf gerissen, denn die Leuchte wird von ortskundigen LKW-Fahrern gerne als Abkürzung genutzt. Hier sollten Kontrollen von den Ordnungshütern durchgeführt werden

 

Lippe News: BfL entrüstet über Ortsausschusssitzung in Lieme

 

BfL entrüstet über Sitzung in Lieme
"Ortsausschuss für Parteipolitik missbraucht "

 Lemgo.  Erst Lüerdissen, dann Kirchheide und zum Schluss Lieme, alle Ortsausschüsse tagten kurz vor Beginn der Stimmabgabe „Bürgerentscheid“ mit nur einem Schwerpunkt: „Gefährdet die staatlich geführte Ostschule die anderen Schulstandorte in Lemgo?“

Eingeladen waren die Schulleiterinnen, die Vertreter des Jugendamtes, die Stiftung Eben-Ezer und in LIeme auch der Kämmerer, aber keine Vertreter der Bürgerinitiative, die den Bürgerentscheid erstritten haben. Darüber entrüsten sich die Bürger für Lemgo. In einer Pressemitteilung heißt es: 

"Verliefen die Sitzungen in Lüerdissen und Kirchheide noch einigermaßen neutral, entwickelte sich die Sitzung in Lieme am 18. Juli zu einem Skandal. Nachdem die Standpunkte sachlich vorgetragen wurden und auch in der Diskussion Platz für gegenteilige Meinungen eingeräumt wurde, zauberte der Ortsausschussvorsitzende einen Beschlussvorschlag hervor , in dem die Mitglieder aufgefordert wurden, aktiv einseitig Werbung gegen den Erhalt der staatlich geführten Ostschule zu machen. Die Vertreter der Ratsfraktionen sollten sinngemäß alle Bekannten, Verwandten, Freunde und Liemer auffordern, bei dem Bürgerentscheid nicht mit Ja zu stimmen, um somit die Ostschule aus dem Grundschulverbund auszuschließen. CDU und SPD folgten gegen den Protest der übrigen Mitglieder dem Beschluss. 

Wolfgang Sieweke, der als Fraktionsvorsitzender die BfL in dieser Sitzung vertrat, sieht diesen Beschluss als rechtswidrig und als Verstoß gegen das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Er hat daraufhin in einem Schreiben an den Bürgermeister über die Vorgänge berichtet. Eine abschließende Stellungnahme des Bürgermeisters liegt aber noch nicht vor, da die Niederschrift der Sitzung noch nicht erstellt und verteilt wurde. Anzumerken ist, dass dem Ausschuss kein schriftlicher Beschlussvorschlag oder eine Tischvorlage vorlag. 

Abschließend ist zu berichten, dass ein Ratsmitglied der BfL den Landrat des Kreises Lippe aufgefordert hat, die Angelegenheit im Rahmen der Kommunalaufsicht prüfen zu lassen. "

 

Lippe News: BfL wandert auf dem Patensteig:

Exkursion der Wählergemeinschaft
BfL war begeistert vom Patensteig

Lemgo. Nach dem Hansefrühstück und noch vor dem großen Regen machten sich am letzten Wochenende eine Delegation der Wählergemeinschaft BfL und interessierte Lemgoer Bürgerinnen und Bürger auf den Weg in die Gemeinde Extertal. Der Patensteig in der Nähe des Ortsteils Almena war das Ziel.

 

Gut ausgerüstet mit entsprechender Kleidung und vor allem mit festem Schuhwerk machten sich die Wanderfreunde auf den sechs Kilometer langen Rundweg. Dabei ging es häufig über schmale Wege und einigen Stiegen, die mit Augenmaß von dem einheimischen Heimatverein in die Landschaft integriert wurden. Neben Findlingen aus der Eiszeit waren die sieben Wasserfälle ein imposantes Bild, vor allem, da die Bäche in diesem Frühjahr viel Wasser führen. So konnte auch Lippes größter natürlicher Wasserfall am Fahrenbach mit über vier Meter Fallhöhe bestaunt werden. Die Wandergruppe um den Vorsitzenden der Wählergemeinschaft, Bernd von Nordheim, war begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft und der Möglichkeit, hier die Natur hautnah erleben zu können. Sie nahmen auf dem Heimweg mit, dass im lippischen Osten ein Kleinod schlummert, das mit Bedacht und Fingerspitzengefühl den Menschen zugänglich gemacht worden ist. 

Das  Foto zeigt die Wandergruppe der BfL nach einer gut zwei Stunden dauernden Exkursion am Patensteig in der Nähe von Almena

Weitere Informationen stehen unter BfL-Lemgo.de

Ein weiteres Foto von der Wanderung

                                          Zu Beginn der Wanderung erfolgte eine kleine Einführung durch einen sachkundigen Teilnehmer, der schon mehrfach die Strecke erwandert hat. Längs der Kreisstraße sollte es nun über Höhen und Tiefen entlang der stark wasserführende Bäche gehen. Dabei war Vorsicht geboten, zumal es in den letzten Tagen kräftig geregnet hatte.