Gespräch mit dem Hausleiter
BfL besichtigt Altenzentrum am Schloss

Lemgo. Ende September besuchten Mitglieder der BfL-Fraktion das neue Altenzentrum am Schloss in Brake. Nach der Begrüßung gab der Hausleiter, Herr Diermayer, einen Überblick über Daten und Fakten der Einrichtung Johanneswerk und Verein St. Loyen.

 

Aktuell sind 31 der zur Verfügung stehenden 80 Zimmern belegt. Bei dieser Aus­lastung sind 40 Beschäftigte eingesetzt. Wenn alle Zimmer belegt sind erhöht sich die Anzahl der Beschäftigten auf 80, so dass auf einen Bewohner theoretisch ein Mitarbeiter kommt, der überwiegend in Teilzeit angestellt ist. Die Beschäftigten kom­men größtenteils aus Lemgo und Umgebung. Bei den Bewohnern handelt es sich in der Mehrzahl um Menschen mit Demenzerkrankung. Wohnberechtigt sind Personen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben. Ausnahmen müssen vom Kreis Lippe ge­nehmigt werden.

Beim anschließenden Rundgang wurde eine Wohnung besichtigt. Die Bewohner können private Gegenstände wie Möbel und Bilder mitbringen, um sich wie zu Hause zu fühlen. Durch eine einheitliche Farbe im ganzen Wohnbereich wird den Demenz­kranken die Orientierung erleichtert. In jeder Wohneinheit wird das Essen durch Mit­hilfe der Bewohner unter Anleitung des sachkundigen Personals frisch zubereitet. Strenge Zeitkorridore bei Essenzeiten und Beginn der Nachtruhe gibt es nicht.

Die Fraktionsmitglieder der BfL waren vom Konzept des Hauses beeindruckt. Der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Sieweke bedankte sich bei Herrn Diermayer für seine ausführlichen Informationen. Anschließend fand in einem der noch nicht bewohnten Großräume die interne Fraktionssitzung statt.

Unser Foto entstand im Eingangsbereich des Altenzentrums und zeigt von links: Ulrich Schraer, Klimis Kalpakidis, Klaus Kramm, Lienhard Meßling, Rudolf Hille, Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sieweke und der Hausleiter Christian Diermayer.

 

BfL Bürgerfragestunde in der Breite Straße

Lemgo. Die nächste Bürgerfragestunde der Bürger für Lemgo findet am Donnerstag, 10.Oktober in der Breite Straße 52 statt. Von 16.30 bis 17.30 Uhr wird der sachkundige Bürger Ulrich Schraer aus Entrup sich den Fragen der Einwohnerinnen und Einwohner stellen. Ulrich Schraer ist Mitglied im Gemeinsamen Betriebsausschuss und im Ortsausschuss Entrup-Leese.
Ab 18.00 Uhr findet im Jugendraum der Feuerwache eine öffentliche Fraktionssitzung statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Schwerpunkt der Fraktionssitzung wird die Vorbereitung der nächsten Ratssitzung mit der Entscheidung über die weitere Nutzung des Ratskellers sein.
Weitere Informationen stehen unter www.buerger-fuer-lemgo-de

 

BfL erkundet vor Ort 
Neue Windenergieanlagen in Lemgo? 

Lemgo. Die Auslegung der Pläne von Potenzialflächen für Windenergieanlagen haben in der Lemgoer Bevölkerung hohe Wellen geschlagen. Nicht jeder Einwohner möchte eine solche Anlage vor seiner Haustür haben. Mehr als 130 Einwände, Beschwerden, aber auch Vorschläge nach der Offenlegung der Pläne sprechen eine deutliche Sprache.

Das Foto zeigt Mitglieder der BfL- Fraktion im Gespräch mit Anliegern während eines Ortstermins im Ortsteil Welstorf am Reinhardsberg
Das Foto zeigt Mitglieder der BfL- Fraktion im Gespräch mit Anliegern während eines Ortstermins im Ortsteil Welstorf am Reinhardsberg 

Im Norden hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die mit weit über 300 Unterschriften gegen den Bau von Windenergieanlagen westlich von Brüntorf und Kirchheide protestieren. Im Osten haben viele Einwohner, vor allem im Gebiet um den Weißen Weg Angst, dass ihnen Monsteranlagen vor die Nase gesetzt werden. 

Die BfL hat vor Ort die möglichen Standorte besichtigt und dabei auch mit betroffe­nen Einwohnern gesprochen. Ein erstes Fazit zieht der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Sieweke: Die BfL befürwortet grundsätzlich den Bau weiterer Windener­gieanlagen als einen Weg zur Energiewende. Wir sind aber gegen den Bau von neuen Anlagen dort, wo die Lebensqualität der Einwohner beeinträchtigt wird und wo erhebliche Eingriffe in die Natur erfolgen. Daher müssen alle Maßnahmen sehr wohl abgewogen werden. Es ist aber notwendig, dass Potenzialflächen ausgewiesen werden. Denn nur auf diesen Flächen wird es später möglich sein, Windenergiean­lagen zu bauen. Weist die Stadt Lemgo keine Potenzialflächen aus, besteht die Gefahr, dass Wildwuchs entsteht und an vielen möglichen und unmöglichen Stellen gebaut wird. Es gilt, jetzt Pflöcke einzuschlagen, um somit einer Verspargelung der Landschaft entgegen zu wirken. 

Bedingt durch ein aktuelles Gerichtsurteil muss die Stadt die ausgewiesenen Poten­zialflächen noch einmal prüfen, bevor die Diskussion in den Fachausschüssen des Rates wieder aufgenommen wird. Der Zeitraum für die Entscheidung hat sich dadurch von einem Jahr auf zwei Jahre verdoppelt. Natürlich werden die neuen Pläne wieder ausgelegt. Die bisherigen Bedenken und Anregungen der betroffenen Einwohner sollen laut Verwaltung bei der Erstellung der Pläne geprüft werden. 

 

LZ: vom 28.08.2013: 4030 Ja-Stimmen sind zu wenig

 

Bürgerentscheid scheitert an einer zu geringen Beteiligung

Die Stadt wird sich von der Ostschule trennen und sie an die Stiftung Eben-Ezer verkaufen. Das ist die Konsequenz aus dem Ergebnis des ersten Bürgerentscheids in der Geschichte der alten Hansestadt.

Dazu die Stellungnahme der BfL:

„Die Bürger für Lemgo (BfL) werden das Ergebnis akzeptieren,“ sagte Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sieweke. „Auch wenn wir mit der Art und Weise, wie es zustande gekommen ist, nicht einverstanden sind.“ Er persönlich hofft jedoch, dass in Lemgo jetzt der „Schulfrieden“ einkehrt.

(Obiger Beitrag ist dem LZ-Artikel vom 28.08.2013 entnommen.)