Lippe News: BfL entrüstet über Ortsausschusssitzung in Lieme

 

BfL entrüstet über Sitzung in Lieme
"Ortsausschuss für Parteipolitik missbraucht "

 Lemgo.  Erst Lüerdissen, dann Kirchheide und zum Schluss Lieme, alle Ortsausschüsse tagten kurz vor Beginn der Stimmabgabe „Bürgerentscheid“ mit nur einem Schwerpunkt: „Gefährdet die staatlich geführte Ostschule die anderen Schulstandorte in Lemgo?“

Eingeladen waren die Schulleiterinnen, die Vertreter des Jugendamtes, die Stiftung Eben-Ezer und in LIeme auch der Kämmerer, aber keine Vertreter der Bürgerinitiative, die den Bürgerentscheid erstritten haben. Darüber entrüsten sich die Bürger für Lemgo. In einer Pressemitteilung heißt es: 

"Verliefen die Sitzungen in Lüerdissen und Kirchheide noch einigermaßen neutral, entwickelte sich die Sitzung in Lieme am 18. Juli zu einem Skandal. Nachdem die Standpunkte sachlich vorgetragen wurden und auch in der Diskussion Platz für gegenteilige Meinungen eingeräumt wurde, zauberte der Ortsausschussvorsitzende einen Beschlussvorschlag hervor , in dem die Mitglieder aufgefordert wurden, aktiv einseitig Werbung gegen den Erhalt der staatlich geführten Ostschule zu machen. Die Vertreter der Ratsfraktionen sollten sinngemäß alle Bekannten, Verwandten, Freunde und Liemer auffordern, bei dem Bürgerentscheid nicht mit Ja zu stimmen, um somit die Ostschule aus dem Grundschulverbund auszuschließen. CDU und SPD folgten gegen den Protest der übrigen Mitglieder dem Beschluss. 

Wolfgang Sieweke, der als Fraktionsvorsitzender die BfL in dieser Sitzung vertrat, sieht diesen Beschluss als rechtswidrig und als Verstoß gegen das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Er hat daraufhin in einem Schreiben an den Bürgermeister über die Vorgänge berichtet. Eine abschließende Stellungnahme des Bürgermeisters liegt aber noch nicht vor, da die Niederschrift der Sitzung noch nicht erstellt und verteilt wurde. Anzumerken ist, dass dem Ausschuss kein schriftlicher Beschlussvorschlag oder eine Tischvorlage vorlag. 

Abschließend ist zu berichten, dass ein Ratsmitglied der BfL den Landrat des Kreises Lippe aufgefordert hat, die Angelegenheit im Rahmen der Kommunalaufsicht prüfen zu lassen. "

 

Lippe News: BfL wandert auf dem Patensteig:

Exkursion der Wählergemeinschaft
BfL war begeistert vom Patensteig

Lemgo. Nach dem Hansefrühstück und noch vor dem großen Regen machten sich am letzten Wochenende eine Delegation der Wählergemeinschaft BfL und interessierte Lemgoer Bürgerinnen und Bürger auf den Weg in die Gemeinde Extertal. Der Patensteig in der Nähe des Ortsteils Almena war das Ziel.

 

Gut ausgerüstet mit entsprechender Kleidung und vor allem mit festem Schuhwerk machten sich die Wanderfreunde auf den sechs Kilometer langen Rundweg. Dabei ging es häufig über schmale Wege und einigen Stiegen, die mit Augenmaß von dem einheimischen Heimatverein in die Landschaft integriert wurden. Neben Findlingen aus der Eiszeit waren die sieben Wasserfälle ein imposantes Bild, vor allem, da die Bäche in diesem Frühjahr viel Wasser führen. So konnte auch Lippes größter natürlicher Wasserfall am Fahrenbach mit über vier Meter Fallhöhe bestaunt werden. Die Wandergruppe um den Vorsitzenden der Wählergemeinschaft, Bernd von Nordheim, war begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft und der Möglichkeit, hier die Natur hautnah erleben zu können. Sie nahmen auf dem Heimweg mit, dass im lippischen Osten ein Kleinod schlummert, das mit Bedacht und Fingerspitzengefühl den Menschen zugänglich gemacht worden ist. 

Das  Foto zeigt die Wandergruppe der BfL nach einer gut zwei Stunden dauernden Exkursion am Patensteig in der Nähe von Almena

Weitere Informationen stehen unter BfL-Lemgo.de

Ein weiteres Foto von der Wanderung

                                          Zu Beginn der Wanderung erfolgte eine kleine Einführung durch einen sachkundigen Teilnehmer, der schon mehrfach die Strecke erwandert hat. Längs der Kreisstraße sollte es nun über Höhen und Tiefen entlang der stark wasserführende Bäche gehen. Dabei war Vorsicht geboten, zumal es in den letzten Tagen kräftig geregnet hatte.


Lippe News: BfL besucht Stift St. Marien

BfL besucht Stift St. Marien zu Lemgo
St Marien erweitert das Wohnangebot

Lemgo. Die Fraktion der Bürger für Lemgo besichtigte das Damenstift St. Marien zu Lemgo. Begrüßt wurde die Delegation vom neuen Stiftsrentmeister Hans Brinkmann, der die Gäste auch durch die Anlage in der Heustraße führte.

Auf dem Foto von links: Stiftsrentmeister Hans Brinkmann, Klimis Kalpakidis, Brigitte Puchert, Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sieweke, Rudolf Hille, Wolfgang Derwanz, Dr. Norbert Rauch, Klaus Kramm, Reinhard Bichlmeier.
Auf dem Foto von links: Stiftsrentmeister Hans Brinkmann, Klimis Kalpakidis, Brigitte Puchert, Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sieweke, Rudolf Hille, Wolfgang Derwanz, Dr. Norbert Rauch, Klaus Kramm, Reinhard Bichlmeier.

Während des Rundgangs durch die Anlage mit modernen Wohneinrichtungen, aber auch einem historischen Altbereich führte der Rentmeister aus, dass wohl Pläne bestehen, im angrenzenden Bereich der Anlage weitere Wohnungen zu bauen, die Auflagen auf dem historischem Grund und Boden sich aber sehr schwierig gestalten.
Im Gespräch mit der BfL berichtet der Stiftsrentmeister über die Historie eines der ältesten Einrichtungen in Lemgo. Seit dem Jahre 1306 sind Dominikanerinnen in der Alten Hansestadt Lemgo sesshaft geworden und haben dort ein Kloster gebaut. Entsprechend der jeweiligen Staatsform und Führung vollzog sich auch die Unterstellung der Stiftsdamen. Seitdem der Freistaat Lippe aufgelöst und dem Land NRW angeschlossen wurde, erfolgte die aktuelle Rechtsaufsicht über das Stift durch den Landesverband Lippe.
Hans Brinkmann führte an, dass es vordergründig die Hauptaufgabe des Stifts sei, altersgerechte und barrierefreie Wohnungen in zentraler Lage der Altem Hansestadt Lemgo anzubieten. Neben Wohnungen in der Heustraße werden weitere Einrichtungen seit Jahren in der Echternstraße bewohnt. Nicht ohne Stolz berichtete der Stiftsrentmeister über den gerade abgeschlossenen Vertrag über eine größere Immobilie im Bereich „Hinter dem Heiligen Geist“, wo in absehbarer Zeit neuer Wohnraum entstehen soll.
Abschließend betonte der Fraktionsvorsitzende der BfL, Wolfgang Sieweke, dass die Fraktion mit ganz anderen Vorstellungen gekommen sei.
Sieweke: Wir haben hinter den ehemaligen Klostermauern alte Gebäude vermutet, stattdessen einen aufgelockerten und lichtdurchlässigen, modernen Wohnpark angetroffen. Sieweke versicherte, im Zuge der Möglichkeiten und im Rahmen der geltenden Gesetzgebung weitere Pläne des Stift St. Marien zu unterstützen.