| Leserbrief: Der Lemgoer Wald wird verscherbelt und keiner soll es merken |
| Samstag, 22. August 2009 | |
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Die Bürger vor allem in Entrup, Matorf und Lüerdissen werden jetzt bestimmt unruhig werden. Die Stadt Lemgo hat still und heimlich zehn Prozent unseres Waldes verkauft. Es sind die Waldflächen „Bredaer Bruch“ und „Lattberg“.
Die Gesamtfläche mit 127 Hektar ist größer als 120 Fußballfelder. Haben die noch Verantwortlichen einmal darüber nachgedacht, wie zukünftig die Lunge unserer Stadt, der Wald, bewirtschaftet wird? Bisher wurde der städtische Wald mit Sachverstand und Augenmaß gepflegt. Ich befürchte, der neue Waldbesitzer wird zukünftig anders handeln. Beispiele aus der Vergangenheit im Kreisgebiet gibt es genügend. Eine weitere Frage stellt sich: weniger Wald im städtischen Besitz, zieht dies nicht automatisch, wohl aber zeitversetzt, einen Stellenabbau in Lemgo nach sich? Karl Horst Puchert, Hinter dem Borke 16, 32657 Lemgo |