Die Bürger für Lemgo (BfL) laden am Sonntag, 17. August 2025, um 14:00 Uhr zu einer INFO-Fahrradtour durch Lemgo ein. Udo Golabeck führt die Tour und erläutert unterwegs gemeinsam mit dem BfL Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Sieweke, wo die Alte Hansestadt derzeit ihre Millionen investiert. Stationen sind unter anderem neue Baugebiete, im Ausbau befindliche Straßen und Brücken, der neue Wärmespeicher, die Bega-Auen, der Hochwasserschutz sowie vor allem unsere Schulen und das THW OWL in ihrer Entwicklung. Dabei gibt es interessante Einblicke, Hintergründe und Ausblicke auf kommende Projekte.
Interessierte treffen sich um 14:00 Uhr auf dem Regenstorplatz. Die informative, etwa zweistündige Rundfahrt endet auf dem Marktplatz, wo eine Erfrischung bereitsteht. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzuradeln und sich aus erster Hand zu informieren. ,, ,,
Mit Erfahrung und frischem Schwung
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(Fast) alle Wahlbezirkskandidaten/innen der BfL mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Sieweke (vorne rechts)
Die „BfL – Bürger für Lemgo“ geht ins Rennen zur Kommunalwahl 2025
Auf ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag, 05. Juni, hat die Wählergemeinschaft „BfL – Bürger für Lemgo“ ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 14. September 2025 nominiert.
Einstimmig wählten die Mitglieder den aktuellen Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Sieweke auf Platz 1 der Reserveliste – damit führt er die BfL erneut als Spitzenkandidat in den Wahlkampf. Ebenso eindeutig bestätigte die Versammlung die vom Vorstand vorgeschlagenen Bewerberinnen und Bewerber für die 20 Wahlbezirke sowie die weitere Reserveliste. Dazu stellt Wolfgang Sieweke fest: „Bei der BfL haben wir uns spürbar verjüngt: Mehrere engagierte, junge Köpfe sind neu dazugekommen und bringen frische Ideen mit. Gemeinsam mit der Erfahrung unserer langjährigen Mitglieder entsteht ein starkes Team, das Lemgos Zukunft mitgestalten will.“
Im Anschluss präsentierte der Vereinsvorsitzende Tobias Heistermann das Wahlprogramm der BfL, das unter dem Motto steht: Wir hören zu – Ihre Meinung zählt. Mit dem Bürger – Für den Bürger! Das Programm fasste er zusammen mit den Worten. „Wir setzen uns für ein soziales, sicheres und lebenswertes Lemgo ein – mit nachhaltiger Stadtentwicklung, moderner Bildung, guter medizinischer Versorgung und einer bürgernahen Verwaltung.“
Pressemitteilung Bürger für Lemgo (BfL)
Mehr Transparenz bei Straßenbaumaßnahmen – BfL-Antrag einstimmig angenommen
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Deichbrede in Voßheide
Die BfL (Bürger für Lemgo) begrüßt die einstimmige Annahme ihres Antrags zur Verbesserung der Kostentransparenz bei städtischen Straßenbaumaßnahmen in der Ratssitzung am 19. Mai 2025.
Auslöser war der für 2026 geplante Endausbau der Deichbrede in Voßheide, bei dem die veranschlagten Kosten ohne nachvollziehbare Begründung von 350.000 € (Plan 2023–2026) auf 800.000 € (Plan 2025–2029) gestiegen waren. „Solche drastischen Steigerungen verunsichern die Anwohner und erschüttern das Vertrauen in die städtische Planung“, erklärt BfL-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sieweke.
Künftig wird die Verwaltung die Investitionskosten jährlich anhand eines Kostenanpassungsfaktors auf Basis aktueller Baupreisentwicklungen aktualisieren und entsprechend veröffentlichen.
Die von uns gemeinsam mit einem Anlieger an das Ministerium des Innern NRW gerichtete Anfrage zur rechtlichen Grundlage der Kostenbeteiligung im Fall Deichbrede hat zudem Bewegung in die städtische Kommunikation gebracht: Die Verwaltung hat angekündigt, künftig nicht nur die Investitionskosten regelmäßig zu aktualisieren, sondern auch auf ihrer Homepage einen klaren und verständlichen Hinweis aufzunehmen. Dort wird künftig erläutert, worin der Unterschied zwischen Erschließungskosten nach dem Baugesetzbuch (BauGB) – bei denen die Anlieger mit 90 % beteiligt werden – und Straßenausbaubeiträgen nach dem Kommunalen Abgabengesetz (KAG) – bei denen keine Anliegerbeteiligung erfolgt – besteht.
Die konkrete Frage, ob der Endausbau der Deichbrede vollständig nach dem BauGB abgerechnet wird oder zumindest teilweise nach dem KAG abgerechnet werden kann, bleibt derzeit zumindest für die betroffenen Anlieger noch offen. Die BfL wird den Prozess konstruktiv und im Sinne der Bürger begleiten.
Straßenendausbau der Deichbrede in Voßheide
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Alte Hansestadt Lemgo Lemgo, den 30.04.2025 Herrn Bürgermeister Markus Baier
Antrag an den Rat am 19. Mai 2025
Betr.: Straßenbaumaßnahmen der Stadt Lemgo
Antrag Die geplanten Straßenbaumaßnahmen sind unter dem Produkt „12 01 01 Öffentliche Verkehrsflächen“ auf der Website der Stadt Lemgo zum Download verfügbar. Die dort aufgeführten Kosten für die vorgesehenen Investitionsmaßnahmen werden jährlich aktualisiert. Um die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Kostenschätzungen bzw Planungskosten zu verbessern, sollte ein jährlich von der Verwaltung festzusetzender Kostenanpassungsfaktor (z. B. 10–20 %) eingeführt werden. Dieser soll sich an realistischen Erfahrungswerten sowie an der aktuellen Preisentwicklung im Bauwesen orientieren und nachvollziehbar in die veröffentlichten Investitionskosten einfließen.
Begründung Für den geplanten Straßenendausbau der Deichbrede in Voßheide wurde im Jahr 2021 eine Kostenschätzung in Höhe von 350.000 € vorgenommen. Diese Summe wurde auf Anfrage eines Bürgers aus Voßheide in einem Schreiben der Verwaltung vom 14.09.2021 bestätigt. Sowohl in der Liste geplanter Baumaßnahmen 2022–2025 als auch in der Fortschreibung für 2023–2026 blieb es bei dieser Summe von 350.000 €.
Erst in der aktuellen Maßnahmenübersicht 2025–2029 wird nun plötzlich ein Betrag von 800.000 € genannt. Diese drastische Erhöhung ist nicht nachvollziehbar und hat unter den Anliegerinnen und Anliegern der Deichbrede zu großer Verunsicherung und Empörung geführt.
Auf der Homepage der Stadt Lemgo heißt es: „Um den betroffenen Anliegerinnen und Anliegern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über die in den nächsten Jahren vorgesehenen Kanal- und Straßenbaumaßnahmen zu geben, sind im Folgenden die für die Jahre 2025 bis 2029 geplanten Baumaßnahmen mit den bisher veranschlagten Investitionskosten veröffentlicht.“
Diese transparente Informationspolitik der Stadt ist ausdrücklich zu begrüßen. Um jedoch das Vertrauen der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, dass die veröffentlichten Zahlen nachvollziehbar und aktuell sind. mm nn
Überprüfung und Anpassung der Abbindung der Campusallee
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Alte Hansestadt Lemgo Lemgo, 10.05.2025
Herrn Bürgermeister
Markus Baier
Antrag zum Verkehrsausschuss am 21.05.2025
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrter Herr Drexhage,
die BfL-Fraktion stellt folgenden Antrag:
Antrag: Betreff:Überprüfung und Anpassung der Abbindung der Campusallee
Der Verkehrsausschuss möge beschließen:
Die bisherige vollständige Abbindung der Campusallee im Osten wird aufgehoben. Die Campusallee bleibt wieder dauerhaft von beiden Seiten befahrbar (Wiederöffnung für den motorisierten Verkehr bei gleichzeitiger Beibehaltung des verkehrsberuhigten Bereichs mit Schrittgeschwindigkeit).
ODER
Die Polleranlage an der östlichen Campusallee wird bei Großveranstaltungen in der Phoenix-Contact-Arena (z. B. bei Handballspielen des TBV oder bei Comedy- und Musikveranstaltungen usw.) temporär abgesenkt, um eine bedarfsgerechte Zufahrt zu den Parkplätzen zu ermöglichen.
Begründung: Im März 2023 wurde auf Beschluss des Verkehrsausschusses die östliche Abbindung der Campusallee als verkehrsberuhigter Bereich für den motorisierten Durchgangsverkehr umgesetzt – zunächst mit der Maßgabe, diese Maßnahme nach einem Jahr zu evaluieren.
Nach inzwischen über einjähriger Praxiserfahrung stellen wir fest, dass die Abbindung trotz verkehrsberuhigter Gestaltung erhebliche Probleme verursacht, insbesondere in Bezug auf:
Parkplatzsituation: Rund 1.300 Plätze werden bei Großveranstaltungen in der Phoenix-Contact-Arena benötigt – das Parkhaus allein deckt nur einen Teil davon ab.
Verkehrsführung: Besucher, die über die Bunsenstraße anreisen, werden gezwungen, komplett um das Gelände herumzufahren. Das erzeugt unnötige Verkehrsbelastung in Wohngebieten, z. B. Liebigstraße.
Fehlende Ausschilderung: Die frühere Parkplatzbeschilderung wurde entfernt, was gerade für ortsunkundige Besucher zum Problem wird.
CO₂-Bilanz: Mehr Verkehr durch Umwege – das widerspricht allen Klimazielen und belastet zusätzlich die Anwohner.
Die ursprüngliche Idee war richtig: Der Ostboulevard soll ein belebter, sicherer Ort für Fußgänger und Radfahrer werden. Aber auch das beste Konzept muss an der Praxis gemessen werden. Das gelingt nicht, wenn bei Großveranstaltungen in der Phoenix-Contact-Arena Hunderte Besucher an der Arena vorbeifahren müssen, weil sie den Weg zu den Parkplätzen nicht finden – oder weil der Zugang durch den Poller blockiert ist. Was sagt dazu der Geschäftsführer der Phoenix-Contact-Arena Herr Güttke: „Der Poller ist unser größtes Problem. Wir schicken Hunderte Autos um den Block. Auswärtige Fahrer irren auf der Suche nach Parkplätzen durchs Viertel, parken manchmal Einfahrten zu. Dabei seien die Parkplätze ganz nah, wenn die Besucher bei vollem Parkhaus von der Bunsenstraße auf die Campusallee abbiegen könnten.“ nn nn
Änderung der Zufahrtsregelung auf das Friedhofsgelände Rintelner Straße
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Antrag an den Gemeinsamen Betriebsausschuss GBA am 26. Mai 2025
Antrag
Um das unbefugte Befahren des Friedhofsgeländes mit Kraftfahrzeugen zu erschweren bzw. unmöglich zu machen, wird an der zweiten Einfahrt an der Rintelner Straße in Höhe des Klinikums Lippe-Lemgo (gegenüber der Friedhofskapelle) eine versenkbare abschließbare Einfahrtssperre (Poller) installiert. Alle anderen Zugänge sollen, abgesehen von der noch anzubringenden Beschilderung, unverändert bleiben.
Der Eingangsbereich in Höhe des Spiegelbergzentrums der Stiftung Eben-Ezer
(Wendehammer) bleibt grundsätzlich verschlossen und kann nur von berechtigten
Personen geöffnet werden. Die bereits bestehende Radwegeverbindung von der Rintelner
Straße (Höhe Rettungswache) bis zur Straße „Hinter dem Friedhof“ bleibt für den Fahrradverkehr erhalten. Allerdings ist es sinnvoll die Beschilderung so zu gestalten, dass diese Regelung unmissverständlich nur für diesen Weg und nicht für das ganze Friedhofsgelände gilt.
Für Besucher, die das Friedhofsgelände mit dem Auto anfahren, steht entlang der Straße „Hinter dem Friedhof“ ein Parkstreifen mit einer maximalen Parkdauer von zwei Stunden zur Verfügung. Zur Erleichterung der Mitnahme von Bearbeitungsutensilien und Bepflanzungsmaterialien werden zudem abschließbare kleine handgeführte Wagen im Innenhof der Friedhofskapelle bereitgestellt.
Begründung
In § 6 Absatz 2 der Friedhofssatzung ist festgelegt, dass auf den Friedhöfen der Würde des Ortes entsprechend gehandelt werden soll und das Befahren der Wege mit Fahrzeugen, ausgenommen Kinderwagen, Rollstühle sowie Fahrzeuge der Friedhofsverwaltung und zugelassener Gewerbetreibender, untersagt ist.
Aktuell besteht jedoch die Möglichkeit, von der Rintelner Straße in Höhe der
Friedhofskapelle auf das Friedhofsgelände zu fahren. Diese Ausnahme führt zu erheblichen Störungen der friedlichen Atmosphäre und beeinträchtigt die Würde des Ortes, da das Befahren mit Fahrzeugen oft unnötigen Lärm und Ablenkung verursacht.
Viele Besucher des Friedhofs, insbesondere Trauernde, empfinden das Fahren von Fahrzeugen auf dem Friedhofsgelände als störend und im Widerspruch zum ruhigen und respektvollen Charakter eines Friedhofs.
Am 27. März 2025 fand eine Ortsbesichtigung mit Wolfgang Sieweke (BfL), dem
Seniorenbeauftragten Werner Wahlers sowie Herrn Brinkmann und Herrn Becker von der Verwaltung (SBL) statt. Schnell einigte man sich darauf, dass die vorgeschlagene Änderung der Zufahrtsregelung für das Friedhofsgelände an der Rintelner Straße am besten im Einklang mit der Friedhofssatzung umgesetzt werden kann.
gez
Hubert Rolf Udo Golabeck
Wolfgang Sieweke esL
Diesem Antrag wurde ohne Gegenstimme zugestimmt. nn nn
Baumfällungen im Zusammenhang mit Schwertransporten zum Windpark Voßheide
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BfL fordert umfassende Aufklärung und Transparenz
Diese Bäume sollen weichen!
Im Zusammenhang mit den angekündigten Baumfällarbeiten entlang der Voßheider Straße im Zuge der geplanten Schwertransporte zum Windpark Voßheide hat die BfL-Fraktion im Rat der Alten Hansestadt Lemgo eine offizielle Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Ziel ist es, eine nachvollziehbare und transparente Darstellung der Planungen zu erhalten sowie Alternativen und Ausgleichsmaßnahmen kritisch zu hinterfragen.
Vergleich mit Windkraftanlage in Dörentrup gefordert
Die BfL verweist in ihrer Anfrage auf eine bestehende Windkraftanlage in unmittelbarer Nähe auf dem Gebiet der Gemeinde Dörentrup. Diese weist vergleichbare Dimensionen und Leistungen auf wie die geplante Anlage in Voßheide. Die Fraktion fordert von der Verwaltung eine Stellungnahme dazu, welche Transportwege seinerzeit für den Aufbau dieser Anlage genutzt wurden. „Es liegt auf der Hand, dass sich aus dem damals gewählten Transportweg Rückschlüsse auf heute mögliche Alternativstrecken ziehen lassen könnten. Das muss offen geprüft werden“, sagt Alexander Bertram als Mitglied der BfL im Umweltausschuss.
Forderung nach konkreten Aussagen zu Baumfällungen und Ausgleich
Besondere Aufmerksamkeit richtet sich auch auf die angekündigten Baumfällungen entlang der Voßheider Straße. In der bisherigen Kommunikation heißt es lediglich, dass „eine Entschädigung durch das durchführende Unternehmen“ vorgesehen sei und „nach Durchführung der Transporte Ersatzpflanzungen erfolgen“ sollen. Für die BfL sind diese Aussagen nicht ausreichend.
„Wir wollen wissen, wie hoch die Entschädigung ausfällt, welche Baumarten in welcher Qualität und Größe nachgepflanzt werden und in welchem zeitlichen Rahmen das Ganze erfolgen soll“, erklärt die Fraktion. „Es reicht nicht, mit pauschalen Aussagen Vertrauen schaffen zu wollen – hier ist Transparenz gefragt.“
Bürgerinteressen ernst nehmen
Die BfL-Fraktion hält es für notwendig, dass die Verwaltung transparent und nachvollziehbar darlegt,
1. dass für den geplanten Schwertransport zum Windpark Lemgo-Voßheide keine zumutbare Alternativstrecke zur Verfügung steht.
2. dass die vorgesehene Ersatzbepflanzung entlang der Voßheider Straße im Sinne der betroffenen Bürgerschaft – insbesondere der Anliegerinnen und Anlieger an der Voßheider Straße – geplant und umgesetzt wird.
Die Verwaltung hat sich in einem Anschreiben an den Ausschuss ‚Umwelt und Klimaschutz‘ wie folgt geäussert:
“Sehr geehrte Mitglieder des UKA,
hiermit möchten wir Sie bereits im Vorfeld der Sitzung vom 29.04.2025 über Baumfällarbeiten für Schwertransporte zum Windpark Lemgo Voßheide informieren. Da die Brücken der Ostwestfalenstraße und der Voßheider Straße K 83 über die Passade nicht die erforderliche Tragfähigkeit haben, müssen die Transporte über den städtischen Teil der Voßheider Straße geführt werden. Dazu müssen ab dem 30.04.2025 voraussichtlich 5 Bäume im Straßenraum gefällt und weitere zurückgeschnitten werden. Die Bäume werden vom durchführenden Unternehmen entschädigt und es erfolgt eine Ersatzpflanzung nach Durchführung der Transporte.“ nn nn