die
Wählergemeinschaft Bürger für Lemgo (BfL) tritt
erstmals im Jahr 2009 zur Kommunalwahl in Lemgo an. Bei dieser Wahl
können Sie als Wähler ganz entscheidend darüber
mitbestimmen, wie sich die Zukunft der Stadt Lemgo in den nächsten
Jahren darstellen wird.
„BfL"
ist keine Partei, sondern ein eingetragener Verein. „BfL"
vereinigt engagierte Menschen unserer Stadt mit dem Ziel, gute und
glaubwürdige Arbeit für das Wohl der Einwohnerinnen und
Einwohner zu leisten. Dabei orientiert „BfL" sich nicht an
überregionalen Parteiprogrammen, sondern an den Wünschen
der Lemgoer Bürgerinnen und Bürger.
Lemgo
ist eine liebens- und lebenswerte Stadt. Lemgo kann aber deutlich
mehr, als dies in den vergangenen Jahren von den etablierten Parteien
zugelassen wurde. Aus diesem Grund braucht Lemgo dringendst eine
kommunale Alternative, die die Lemgoer Bürgerinnen und Bürger
in den Mittelpunkt stellt. Darum will „BfL" keine
Kommunalpolitik, die von politischen Ideologien geprägt ist,
sondern eine Politik, welche die Sorgen, Nöte und Wünsche
der Menschen in Lemgo erfasst!
Unsere
nachstehend genannten Ziele und Forderungen sind nicht abschließend.
Wir sind stets offen für Anregungen und Wünsche. Unser
Programm ist nicht statisch, sondern wird flexibel den aktuellen
Bedürfnissen angepasst, ohne dass wir dadurch unsere
Grundüberzeugungen aufgeben. Jeder Vertreter von „BfL" ist
nur seinem Gewissen zum Wohle der Stadt Lemgo und seiner Bürgerinnen
und Bürger verpflichtet, wobei Programm und Forderungen der
„BfL" so weit wie möglich umzusetzen sind.
Mit
dem Ziel, offene Politik zu leben und aktive Teilhabe der Bürgerinnen
und Bürger zu betreiben, werden wir dafür sorgen, dass
Lemgo neue und vernünftige Wege in die Zukunft geht!
Finanzen
Die
Schulden der Stadt Lemgo sind in den letzten 8 Jahren von 39
Millionen auf über 100 Millionen EUR gestiegen, das entspricht
einer Pro-Kopf-Verschuldung von ca. 2.400 EUR. Dadurch werden
jährlich enorme Zins- und Tilgungsleistungen fällig, von
denen kein Bürger einen Vorteil verspürt und die für
künftige Investitionen fehlen. Auch bei den Gebühren für
Wasser und Abwasser nimmt die Stadt Lemgo den Spitzenplatz in Lippe
ein.
Aufgrund
der demografischen Entwicklung in den kommenden Jahren wird die
Einwohnerzahl in Lemgo deutlich abnehmen. Dadurch wird die
Pro-Kopf-Verschuldung ansteigen. Wenn weniger Einwohner die
Grundkosten für Wasser und Abwasser aufbringen müssen,
werden zwangsläufig die Gebühren noch weiter steigen.
Verantwortlich
für den horrenden Schuldenstand sind überwiegend die seit
Jahren (un)verantwortlich
handelnden Ratsmehrheiten von CDU und GRÜNEN einschließlich
des Bürgermeisters.
Deshalb
steht „BfL" für eine seriöse und vernünftige
Ausgabenpolitik und fordert:
Bei
künftigen Entscheidungen muss die Zukunftssicherung der
derzeitigen und nächsten Generation in Lemgo stärker in
den Blick genommen werden.
Bei
den anstehenden Sachfragen muss sich die Vernunft durchsetzen, und
es dürfen nicht weiter Parteiideologien dominieren, die zu
unsinnigen Entscheidungen führen.
Die
Belange der Lemgoer Bürgerinnen und Bürger müssen
stärker in den Vordergrund gestellt werden, und
Parteienarroganz darf den Bürger nicht entmündigen.
Lemgo
braucht einen Wandel!
Diesen
Wandel will „BfL" vernünftig und verantwortlich gestalten.
Stadtbild und Einkaufen
Prächtige
Stein- und Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild von Lemgo.
Darauf können die Lemgoer Bürgerinnen und Bürger stolz
sein. Als Einkaufsstadt hat Lemgo im Vergleich zu anderen lippischen
Städten, z.B. Detmold und Bad Salzuflen, deutlich an
Attraktivität verloren. Eine Belebung und qualitative Aufwertung
der Innenstadt und somit der angestrebte „Erlebniseinkauf" ist
nur über spezialisierten hochwertigen Einzelhandel mit einem
ausgewogenen Branchenmix und attraktiven Geschäften, ergänzt
durch einladende gastronomische Einrichtungen möglich. Die
Präsenz von Magnetbetrieben ist weitere Voraussetzung, um aus
Lemgo ein Geschäfts- und Einkaufszentrum zu machen. Die
bestehende Gestaltungssatzung ist liberaler zu gestalten, damit sich
Bewohner und Besucher in der Stadt wieder wohl fühlen, sich gern
aufhalten und verweilen.
Deshalb
steht „BfL" für eine deutliche Steigerung der Attraktivität
von Lemgo und
fordert:
Mit
Hilfe des Einzelhandelskonzeptes und Lemgo-Marketing sind die Lücken
im Branchenmix zu schließen.
Durch
starke „Magnetbetriebe" muss die Attraktivität der
Innenstadt weiter gesteigert werden.
Der
Marktplatz muss neu gepflastert werden, damit er für ältere
und behinderte Menschen, aber auch für Kinderwagen und
Sportkarren nutzbar ist.
Für
ein zeitgemäßes Erscheinungsbild der Fußgängerzone
in der Mittelstraße ist das Pflaster moderner zu gestalten.
Für
klare Strukturen ist ein „Innenstadt-Entwicklungskonzept"
aufzustellen, in dem auch die zukünftige Entwicklung der
Breiten Straße mit einer Neugestaltung des Hansecenters
aufgenommen wird.
Lemgo
braucht einen Wandel!
Diesen
Wandel will „BfL" vernünftig und verantwortlich gestalten
Verkehr
In
Lemgo werden seit Jahren Innenstadtstraßen zurückgebaut,
ohne dass dringend notwendige
Umgehungsstraßen vorhanden oder fertig gestellt sind.
Der
Ausbau der Parkpalette Wüste ist nicht hinreichend begründet,
die Folgen für die Parkgebühren werden vernebelt, ein
überzeugendes Parkraumkonzept unter Einschluss aller Parkplätze
fehlt.
Unsinnige
Verkehrsprojekte wie „Freie Wallfahrt für Radfahrer" haben
schon jetzt unnötige Kosten verschlungen.Es
ist zu befürchten, dass aus Gründen der Machterhaltung
weiteres Geld in dieses Projekt fließt.
Verantwortlich
für diese Fehlentwicklungen ist die Ratsmehrheit von CDU und
GRÜNEN. Sie hat versagt und der Verwaltung überflüssige
Planungsaufträge erteilt.
Deshalb
steht „BfL" für eine vernünftige Planung von
Straßenbauprojekten und für eine ausgewogene
Verkehrspolitik zwischen Individualverkehr und öffentlichem
Nahverkehr und fordert:
Der
Ausbau von Umgehungsstraßen ist zügig voran zu treiben.
Das
Projekt „Freie Wallfahrt" ist einzustellen.
Ein
überzeugendes Parkraumkonzept ist unter Einbezug aller
Parkplätze schnellstens zu erstellen.
Lemgo
braucht einen Wandel!
Diesen
Wandel will „BfL" vernünftig und verantwortlich gestalten.
Kinder und Familien
Lemgo
steht aufgrund der allgemeinen demographischen Entwicklung in einem
Wettbewerb zu anderen lippischen Kommunen. Deshalb ist es für
Lemgo wichtig, für junge Familien attraktiv zu werden.
Stattdessen fordert die Stadt Lemgo von allen Kommunen in Lippe die
höchsten Kindergartenbeiträge. In Detmold wurden die
Elternbeiträge für die vorschulische Kinderbetreuung
drastisch gesenkt. Der Kreis Lippe hat für seine Kindergärten
ein lineares Berechnungsmodell eingeführt, das gerechter als das
Lemgoer Modell ist und zu sinkenden Beiträgen vor allem für
Geringverdiener führt. Lemgo muss sich dem Anspruch der „kinder-
und familienfreundlichen Stadt" stellen und eine Palette von
Angeboten vorhalten, die über die gesetzlichen
Mindestvorschriften hinausgeht.
Deshalb steht „BfL"
für Kinder- und Familienfreundlichkeit und
fordert:
Lemgo
muss für die Berechnung der Kindergartenbeiträge das
Modell des Kreises Lippe übernehmen.
Familien
mit einem geringen Jahreseinkommen werden die Kosten für
Schulbücher erlassen.
Eine
Zukunftswerkstatt „Familienfreundliches Lemgo" mit Beteiligung
von Wirtschaft, Bürgerschaft, Politik und Verwaltung für
die Planung von familien-politischen Maßnahmen wird
eingerichtet.
Der
Kinder- und Jugendförderplan 2010 -2014 muss mit Beteiligung
von Kindern und Jugendlichen und mit Einbindung der Schulen an die
aktuellen Entwicklungen und Bedürfnisse angepasst werden.
Lemgo
braucht einen Wandel!
Diesen
Wandel will „BfL" vernünftig und verantwortlich gestalten.
Sachverstand statt Parteibuch
Die
Lemgoer Verwaltungsspitze ist aufgebläht worden, obwohl die
Verwaltung bewiesen hat, dass sie ohne Beigeordnete sachkompetent
arbeiten kann. Die Führungspositionen sind in Lemgo nach dem
Parteibuch besetzt worden.
Fortschrittliche
Kommunen organisieren sich so, dass Verwaltungsabläufe
effizienter werden und überflüssige Hierarchieebenen
abgebaut werden.
Deshalb
steht „BfL" für eine schlanke Verwaltung und fordert:
Bei
Besetzung von Stellen in allen städtischen Bereichen soll nur
die Sachkompetenz entscheiden. Die Parteizugehörigkeit darf
keine Rolle spielen.
Die
Verwaltungsabläufe müssen effizienter werden.
Überflüssige
Hierarchieebenen sind abzubauen.
Lemgo
braucht einen Wandel!
Diesen
Wandel will „BfL" vernünftig und verantwortlich gestalten.
Politische Kultur
Politik in Lemgo muss
wieder transparent werden. Entscheidungen dürfen nicht im
„Hinterzimmer" des Bürgermeisters getroffen werden.
„Koalitionsklüngel" haben in den letzten Jahren in Lemgo zu
unvernünftigen Entscheidungen geführt, weil sie mehr von
Ideologien als von Vernunft- und Sachgründen geprägt waren.
Deutlich
wurde diese Politik bei der Ausschreibung und der Wahl der
Beigeordneten und bei dem Versuch, das Projekt „Freie Wallfahrt"
durchzusetzen.
Deshalb
steht „BfL" für eine lebendige Demokratie:
Ratsmitglieder
der „BfL" werden bei Sachfragen nur nach bestem Gewissen und
Vernunftgründen entscheiden.
Ratsmitglieder
der „BfL" werden die Bürger bei den Entscheidungen stärker
beteiligen, deren Wünsche deutlicher beachten und gewichten,
wobei Minderheitsinteressen nicht gegen die Mehrheit der Bürgerinnen
und Bürger durchgesetzt werden.
„BfL"
werden unabhängig bleiben und sich nicht durch
Koalitionsvereinbarungen einschränken lassen.
Lemgo
braucht einen Wandel!
Diesen
Wandel will „BfL" vernünftig und verantwortlich gestalten.
Wählen
Sie die politische Vernunft und
den Wandel in Lemgo.