Sonstiges

BfL-Weihnachtsstand am Samstag gut besucht

Weihnachtsmann auf der Mittelstraße

Lemgo.  Alle Jahre wieder besucht der Weihnachtsmann den Stand der Wählergemeinschaft „Bürger für Lemgo“ (BfL). Schon seit 2008 wird jeden Samstag vor dem 3. Advent auf der Mittelstraße ein weihnachtlicher Stand aufgebaut. Auch in diesem Jahr trafen sich wieder Jung und Alt zu Gesprächen bei Keksen, Glühwein und Kaffee. Die Kinder warteten auf den Weihnachtsmann, der gegen 11.00 Uhr dann auch mit einem großen Sack voller Überraschungen eintraf.

Die Innenstadt  und auch der BfL-Stand waren gut besucht. Der Weihnachtsmann stellte fest, dass die vorweihnachtliche Hektik die Besucher in Lemgo noch nicht erfasst hatte. Obwohl der Winter an diesem Vormittag noch nicht zu spüren war, kam doch weihnachtliche Stimmung auf. Viele auswärtige Gäste besuchen vor Weihnachten die Alte Hansestadt, wie in den Gesprächen zu erfahren war. Es ist oberstes Gebot, in dieser Zeit über Gott und die Welt zu reden und die Politik bleibt weitestgehend außen vor. Am Ende wurde festgestellt, dass in einem Spendenglas viele Euro lagen, die an die Aktion „Lichtblicke“ weitergeleitet wurden.

 

Unser Foto: Am Weihnachtsstand der „Bürger für Lemgo“ bestaunen kleine und große Besucher den Weihnachtsmann

 

Stadtbusgutachten

Siehe oben links 4. blauer Button:

Stadtbus

Dort anklicken:
Hier gibt es das Gutachten zum Download.

 

BfL-Fraktion in Klausur

Haushalt 2017 war das Thema…

Lemgo. Die eintägige Klausurtagung der BfL-Fraktion stand ganz im Zeichen des Haushaltentwurfes 2017. Als Gäste konnte der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Sieweke von der Verwaltung den Kämmerer Dirk Tolkemitt und Frau Anke Kugelmann begrüßen (siehe Foto). Eingehend erklärten sie das Zahlenwerk und erläuterten, warum für das Haushaltsjahr 2017 der Kassenkreditrahmen von 40 Mio. auf 60. Mio. EUR hochgesetzt worden ist und welche Vor- und Nachteile die neue Konzernfinanzierung hat. Den Fraktionsmitgliedern wurde wieder einmal klar, ein Entwurf kann viele Ecken und Kanten haben. Ob am Ende die Prognose mit den tatsächlichen Zahlen überein stimmt, weiß man meist erst am Ende eines Jahres. Das Zahlenwerk von 2016 gibt ein gutes Beispiel ab. Wurde im Entwurf noch von einem Minus von fast vier Millionen Euro ausgegangen, so werden die Mehrbelastungen am Ende des Jahres wohl doch erheblich geringer ausfallen. Am Nachmittag erarbeiteten die 16 anwesenden Mitglieder der erweiterten BfL-Fraktion sechs Anträge, die zum Haushalt 2017 eingereicht werden sollen. Diese beziehen sich auf die Bereiche Jugend und Schule, Kultur sowie Straßenausbau. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie der Tagespresse und den nachfolgend aufgeführten Anträgen.

 

  BfL-Anträge zum Haushalt 2017

1 Kinder- und Jugendpartizipation

2 Skaterbahn

3 Sommertreff; Aktionen für Jugendliche

4 Treffpunkt/Grillplatz für Jugendliche

5 Prioritätenliste „Gute Schule 2020“

6 Vereinfachter Standard beim Ausbau von Straßen

Alle 6 BfL-Anträge finden Sie unter:
Aktuelles
- Anfragen und Anträge

 

Merken

Sternheim-Preis 2016

Verleihung des Sternheim-Preises 2016

Am Freitag, 09. September 2016 fand im Rathaus der Alten Hansestadt Lemgo die Verleihung des diesjährigen Sternheim-Preises statt.

Ausgezeichnet wurden die „Flüchtlingshilfe der Kirche in Lemgo“ und der „Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe“.

Die Laudatio als Vorschlaggeber für die Verleihung des Ambulanten Hospiz-und Palliativ-Beratungsdienst hielt der Vorsitzende der BfL-Fraktion, Wolfgang Sieweke.

 

Sehr geehrter Herr Dr. Austermann,
sehr geehrte Frau Römer, sehr geehrte Frau Bleibaum,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

als Fraktionsvorsitzender der Wählergemeinschaft „Bürger für Lemgo“ freue ich mich, hier heute die Laudatio für den Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lemgo/Lippe halten zu dürfen.

Es gibt auf dieser Welt, sehr geehrte Damen und Herren,  viele Weisheiten und auch Wahrheiten. Manchmal sind Weisheiten wahr, manchmal sind Wahrheiten weise.

Nur auf eine Weisheit und eine Wahrheit möchte ich etwas näher eingehen. Dabei geht es um die Zeit und um das Sterben.

Die Zeit ist für alle Menschen gleich. Sie vergeht für den Millionär genauso schnell wie für jeden anderen Menschen, für den jungen Menschen genauso schnell wie für den Alten, obwohl die Alten das vielleicht etwas anders sehen. Siegfried Lenz hat das in seinem kürzlich erschienen Buch „Der Überläufer“ so ausgedrückt: Die Zeit kann niemals überlistet werden. Recht hat er.

Wahrheit besteht dagegen in der Aussage, dass alle Menschen zu irgendeinem Zeitpunkt sterben müssen.

Wie man und wann man stirbt, das ist dagegen sehr unterschiedlich. Wir alle kennen den plötzlichen Tod eines Familienangehörigen oder eines Freundes. Wir alle kennen aber auch Beispiele, in denen sich durch eine Krankheit der Tod sehr lange herauszögert. Das ist dann sowohl für den Betroffenen als auch für die Angehörigen eine sehr sehr schwere Zeit.

In dieser schweren Zeit Hilfestellung zu geben, das ist eine Aufgabe, der sich die Hospizarbeit verschrieben hat. Das Wort Hospiz kommt aus dem lateinischen.  Hospitium heißt auf Deutsch „Herberge“. Und mit diesem Begriff „Herberge“ rückt dann aus meiner Sicht die ambulante Hospizbewegung in den Fokus. Denn was könnte für einen schwerkranken Menschen kurz vor seinem Tod mehr „Herberge“ sein als die eigene Wohnung. Aus meiner Sicht nichts, aber auch gar nichts.

In dieser eigenen Wohnung stehen

   der Kranke und seine Angehörigen im Zentrum des jeweiligen  
   Dienstes.

   Für den Kranken und die Angehörigen erfolgt eine Unterstützung
   durch geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Daneben läuft die medizinische Betreuung durch den behandelnden Hausarzt, der im Idealfall eine fachliche Weiterbildung im Bereich der Palliativmedizin besitzt, weiter. Für den Kranken, aber auch für die Angehörigen insgesamt eine ideale Konstellation. Krankenhaus und Pflegeheim werden durch diese Einsätze vermieden, der Kranke, eigentlich der Todkranke, bleibt in seiner gewohnten und geliebten Umgebung im Kreise seiner Angehörigen. „Sterbende Menschen wünschen sich nun mal ein geschütztes, geborgenes Umfeld mit vertrauten Menschen“.

Wobei ausdrücklich erwähnt werden muss, dass Besuche der Mitarbeiter/innen des Hospizdienstes auch in den verschiedensten Pflegeeinrichtungen, der Stiftung Eben-Ezer und im Klinikum Lemgo erfolgen.

Dass wir eine solche Einrichtung auch in Lemgo haben, verdanken wir engagierten Frauen und Männern. Vor zehn Jahren bereits wurde diese Einrichtung als ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst e.V. in Lemgo gegründet.

Heute stehen neben zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen in der Beratungsstelle, Frau Bleibaum  und Frau Bebermeier, ca. 20 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, die sich den eben genannten Aufgaben verschrieben haben.

Dabei liegt das Hauptaugenmerk aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf, den Menschen mit schwersten Erkrankungen und Sterbenden beizustehen, sie zu begleiten (um ihnen so ein Leben in Würde bis zuletzt zu ermöglichen ) und deren Angehörigen zu unterstützen. Aber auch nach dem Tod den Menschen, die um den Verlust eines geliebten Angehörigen trauern, zuzuhören – damit diese wieder „festen Boden unter den Füßen“  gewinnen können.

Eine Aufgabe, bei der ich mir vorstelle, dass sie unsagbar schwer ist. Mit Todkranken zu sprechen, egal welches Thema sich die Betroffenen wünschen, fordert aus meiner Sicht ungemein viel Feingefühl. Auf der anderen Seite muss es dann für die Helferinnen und Helfer ein ganz besonderes Erlebnis sein, wenn diese Gespräche zur beiderseitigen Zufriedenheit beitragen.

Als wir in unserer Fraktion, der Wählergemeinschaft „Bürger für Lemgo“ diskutiert haben,  welche Einrichtung wir für die diesjährige Verleihung der Sternheim-Medaille vorschlagen sollten, gab es, nachdem der Vorschlag des ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes kam, keine große Diskussion. Geschlossen stand unsere Fraktion hinter diesem gemachten Vorschlag.

Unsere Freude war groß, dass unser Vorschlag in diesem Jahr von der entscheidenden Jury ausgewählt wurde, die sicherlich bei der Auswahl jedes Jahr schwierige Entscheidungen treffen muss, weil es wahrscheinlich alle Vorschläge verdient hätten, entsprechend gewürdigt zu werden.

Mir bleibt jetzt nur noch, zu dieser Wahl herzlich zu gratulieren. Natürlich freue ich mich, dass diese Wahl auch mit einem Geldpreis verbunden ist. Deshalb an dieser Stelle mein Dank an unsere Sparkasse. Es ist sicher nicht selbstverständlich, jedes Jahr diese Aktion durch einen Geldbetrag zu unterstützen.

Ich bin mir sicher, dass Frau Bleibaum und Frau Bebermeier diesen Betrag für ihre Aufgaben gut gebrauchen können und ich hoffe, dass auch dadurch weitere Möglichkeiten und Wünsche erfüllt werden können.

Danke für ihre Aufmerksamkeit

 

Merken

Merken

Kosten der Fraktionsarbeit in 2015

Am 25.01.2016 meldete die SPD-Fraktion auf ihrer Internetseite, dass sie sparsame Politiker seien.

Dazu ein Kommentar vom Ratsherrn Karl Horst Puchert (BfL):

 „Kosten der Fraktionsarbeit in 2015“  SPD Lemgo

Und täglich grüßt das Murmeltier…

mal sind es die Christdemokraten, dann sind es wieder die Sozialdemokraten. Beide wollen immer wieder sagen: „Schaut her, wie sparsam wir sind und wie verschwenderisch gehen die anderen mit den Steuergeldern um“. Aber haben diese schlauen Zeigefinger einmal darüber nachgedacht, woran das wohl liegen mag? Warum kosten die sogenannten kleineren Fraktionen verhältnismäßig viel?

Demokratie bekommt man nicht zum Nulltarif. Politikmüdigkeit darf nicht vor der Fraktionstür stehen bleiben. Wenn sachkundige Bürger oder sogar Ratsmitglieder Entscheidungen erst aus der Zeitung erfahren, dann stimmt etwas mit dem Informationsfluss nicht.

Fraktionssitzungen sollten immer für alle Mitglieder offen sein. Sachkundige Bürger sind für die Meinungsbildung einer Fraktion ein wichtiger Baustein. Es ist daher nicht immer leicht, wenn ständig 80 Prozent der Mitglieder an einer Sitzung  teilnehmen. Aber wer will schon auf so eine breite Basis verzichten?

Wenn eine Fraktion auf viele sachkundige Bürger zurück greifen kann, müssen diese auch umfassend informiert werden. Schön, dass bei den kleineren Fraktionen sachkundige Bürger ein wichtiger Bestandteil lebendiger Demokratie sind und aktive Basispolitik leben. Das kostet Geld, muss aber auch in Zukunft so bleiben.

Karl Horst Puchert

Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit